Von Salih | 20. Juni 2010 | Nachrichten, Presse, Queer  Foto: Judith Butler
Einen Eklat nennen die Medien übereinstimmend, was in Berlin beim “großen CSD-Finale” am Sonnabend passiert ist – auch wenn die Veranstalter verständlicherweise genau davon nicht sprechen wollen.
Doch nach der Laudatio von Grünen-Fraktionschefin Künast auf die weltberühmte feministische Philosophin Judith Butler verweigerte diese die Annahme des ”Zivilcourage-Preises”, den ihr das lokale schwule Establishment zugedach t hatte.
Stattdessen distanzierte sich Butler, deren Name untrennbar mit der Queer Theory verbunden ist, bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor mit deutlichen Worten von der Oberflächlichkeit und dem kommerziellen Charakter der Parade und solidarisierte sich nachdrücklich mit dem Kampf der queeren Migrantinnen und Migranten Berlins gegen den immer unverhohlener zutage tretenden Rassismus einiger in der Stadt tonangebender Homo-Funktionäre.
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Von Roy | 18. Juni 2010 | Presse, Queer  Unser Infostand auf dem schwul-lesbischen Stadtfest in Berlin
Am 12. und 13. Juni fand mit über 400.000 Besuchern und Besucherinnen am Nollendorfplatz in Berlin Schöneberg das 18. lesbisch-schwule Stadtfest statt.
Einen faden Vorgeschmack bereitete uns die Tatsache, das es im vergangenem Jahr zu Übergriffen durch Rassisten mit offenbar faschistischem Hintergrund kam. GLADT und weitere Standteilnehmer thematisierten dies gegenüber dem Veranstalter “Regenbogenfonds der schwulen Wirte”. Leider gelang es diesem augenscheinlich nicht, sich deutlich dagegen zu positionieren.
In der sogenannten “Politikwelt” in der Eisenacherstraße fand man erstmals auch einen Stand von DKP queer. Ausser uns fand man in der “Politikwelt” alle Bundestagsparteien mit ihren queer Gruppen sowie direkt neben uns die Piratenpartei.
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Von Roy | 3. Juni 2010 | Queer 
Wer den Aufruf unterstützen möchte, kann hier die Unterschriftenliste herunterladen:
Aufruf an den "Chiemsee Reggae Summer" (311,2 KiB - 469 Zugriffe)
Von Thomas | 8. April 2010 | Queer Die radikale Linke geriert sich beim Thema Sexualität nur allzu gern mondän. Wirft man jedoch einen genaueren Blick hinter die gut gehegte Fassade, erblickt man ein Gemisch aus übertriebener Moral, Sexualitätsfeindlichkeit und Spießertum, wie es selbst bei überzeugten Anhängern der bürgerlichen Gesellschaft kaum mehr vorhanden sein dürfte.
Die Zeiten, in denen die linke Szene noch frei von Prüderie und Denkverboten über das Recht eines jeden Einzelnen auf selbstbestimmte Sexualität diskutierte, sind nunmehr seit Jahrzehnten vorbei. Die freie Sexualität der siebziger Jahre wurde abgelöst von einem von übertriebener »political correctness« geprägten Diskussionsstil. Anstatt Sexualität genüsslich auszuleben, ergötzt sich das Gros der linken Aktivisten in der Theoretisierung sexueller Praxis. Schränkt einen das vorherrschende Gesellschaftssystem in Sachen Sexualität schon nicht ein, übernimmt man das eben selbst, scheint mitunter eine Maxime der Linken zu lauten. Entweder macht man sich sein Sexualleben selbst zur Hölle oder es findet erst gar nicht statt.
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Von Thomas | 14. Februar 2010 | Nachrichten, Queer Am 27. Dezember 2009 hat Hans-Werner Sperber eine Petition auf den Weg gebracht. Es geht um eine Grundgsetzänderung, in dem der Artikel 3 geändert werden soll.
Absatz 3 soll um das Merkmal “sexuelle Identität” erweitert werden. Bisher steht dort: “(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.”
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