DKP queer in Vorbereitung des Hamburger Bundestreffen

DKP queer, das Treffen von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender (SLBT) in und bei der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) führt vom 30.03. bis 01.04.2007 ihr drittes Bundestreffen in Hamburg im Magda-Thürey-Zentrum, Lindenallee 72, 20259 Hamburg (Haltestelle: U2 Christuskirche) durch.

Die Arbeitsplanung für 2007 sieht u.a. die Teilnahme am UZ-Pressefest – Volksfest der DKP vor. Neben inhaltlichen Runden, will man dort auch mit einem eigenen Kulturprogramm aufwarten. Auch das Auftreten auf den Christopher Street Days (CSD) will man beibehalten. Verstärkt wird auch die Bündnisarbeit, so gibt es z.B. bereits Kontakte zu Mitgliedern der queer-AGs von WASG und Linkspartei/PDS sowie zu red:out von der KPÖ. Weitere Bundestreffen sind in diesem Jahr noch für Nürnberg und Berlin geplant. Die Treffen sind offen für alle interessierten Menschen, man muss also nicht Mitglied in der DKP oder einer anderen politischen Gruppierung sein, um bei uns aktiv werden zu dürfen. Wir freuen uns über jeden Mitstreiter. Und natürlich können auch Heterosexuelle mitmachen.
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DKP queer führte in Frankfurt am Main ihr 2. Bundestreffen durch

DKP queer, das Treffen von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender in und bei der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) führte vom 01.12. bis 03.12.2006 ihr zweites Bundestreffen durch. Auf der in Frankfurt am Main stattgefundenen Tagung, zogen die anwesenden Teilnehmer, sowie deren Freunde und Sympathisanten ein Resümee über Inhalte und Ergebnisse des im August diesen Jahres in Leverkusen stattgefundenen ersten bundesweiten Treffens.
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»Queer DKP« – Vita von Dominik

Angefangen hat alles, wie bei den meisten wohl auch, am Fdorfer Bahnhof. Als ich nur was zu trinken haben wollte hatte ich schon eines unserer Taunus-Echo in der Hand. Dann ging es weiter, ich traf Thomas am Bad Homburger Bahnhof wieder und schon waren meine Kontaktdaten an ihn weitergegeben. Nun dabei blieb es aber nicht. Danach kamen einige Gruppenabende der SDAJ, sofern ich mich richtig erinnere, und dann auch ein Abend in der Zeit in der ich mich geoutet habe. Und um alles komplett zu machen musste ich mich natürlich, nach meinem Willen – wenn dann richtig! -, auch bei Thomas und Co. outen. Dabei half mir ein kleines Ding das zu dem Zeitpunkt meinen kleinen Finger schmückte, und zwar ein Ring. Ich kam auf die Idee diesen mit einer kleinen “Geschichte” zu verbinden. Und zwar meinte ich einfach: “Wisst ihr eigentlich was dieser Ring bedeuten soll?” “Nein, nicht wirklich!” “Naja, den tragen nur Schwule!” (Stimmt zwar nicht, aber manchmal benötigt man(n ein Hilfsmittel!) Und schon war ich auch bei Thomas geoutet. Von da an konnte ich mich nun endlich ausleben, so wie ich bin. Und dann nach 6 Monaten Parteiarbeit kam mir die Idee bzw. der Gedanke: Eigentlich gibt es viel zu viele “junge” Schwule die nicht wissen wie Sie sich outen sollen bzw. benötigen Sie Hilfe in ihrer Zukunft. Denn manche kommen mit ihrer Sexualität nicht zu recht oder können sich anderen gegenüber nicht durchsetzen. Daher stammte meine Idee zur “roten Schwulen Arbeit.”
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Deutschland, einig Homo-Land?

BRD, 2006: Gleichgeschlechtlich Liebende sind überall akzeptiert: Es gibt eine blühende schwul-lesbische Subkultur, die “eingetragene Partnerschaft” ist dank rötlich-olivgrün Gesetz, es gibt tolle, farbenfrohe CSDs (Christopher Street Day)…

Also: Deutschland, einig Homo-Land? Mitnichten! Von dem um sich greifenden Sozialabbau in Ländern und Kommunen sind auch AIDS-Hilfen, Kommunikationszentren und andere nichtkommerzielle Projekte von der Szene für die Szene betroffen. Das in der Tat in den Grosstädten reichhaltige Angebot an Bars, Kneipen, Kinos, Diskotheken etc., ist für arbeitslose und von Sozialabbau betroffene (die Hartz-”Reformen” und die Rotstiftpolitik der Agenda 2010 trifft auch Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender (SLBT) kaum zu bezahlen. Von SLBTs in der “Provinz”, die sich auch im Jahre 2006 noch dumme Sprüche anhören müssen, ganz zu schweigen.
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Zur Enstehungsgeschichte von DKP queer – Ein Bericht zum Aufbau der AG »Schwule Arbeit in der DKP und der SDAJ«

Eine schwule Idee

Mir ist eines Abends in den Sinn gekommen, warum gibt es keine Schwule “Ecke – Niesche” in der DKP bzw. in der SDAJ? Vielleicht ist das falsch ausgedrückt, doch denke ich weiß jeder im Grunde was ich damit sagen will.?! Und zwar hat es mich persönlich sehr gestört, dass es z.B. auf dem CSD (Christopher Street Day) in Frankfurt keinen Stand der DKP und der SDAJ gegeben hat. Dies und anderes möchte ich in Zusammenarbeit mit weiteren Genossen und Genossinnen ändern. Aber nicht nur dass, ich möchte die DKP und die SDAJ in der “schwulen Welt” bekannt machen. Nicht zu vergessen ca. 5-10% der Bevölkerung sind bi- oder homosexuell. Ich möchte zeigen, dass es auch eine Alternative zu diesem System gibt. Auch möchte ich für Schwule, Lesben, Bisexuelle eine Anlaufstelle sowie eine Möglichkeit zur Freizeitgestaltung schaffen. Beschlossen ist schon, das wir auf dem nächsten CSD einen Infostand machen werden, wo wir mit eigenen Materialien uns und unsere Arbeit vorstellen. Schon zuvor, wird auf dem Pfingstcamp der SDAJ eine Möglichkeit geschaffen, in entspannter Atmosphäre uns kennen zu lernen. Wir werden auch dort eine Diskussionsrunde anbieten. Wer jetzt schon Fragen hat, kann sich gerne an uns wenden.
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Termine

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25. Mai 2012:
Festival der Jugend

2. Juni 2012:
CSD Schleswig-Holstein

2. Juni 2012:
Trans-Street-Day Dresden

2. Juni 2012:
CSD Karlsruhe

16. Juni 2012:
CSD Trier

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