Flashmob gegen Homophobie

Mittwoch 13. Juli 2011, 19 Uhr vor der Commerzbank Arena in Frankfurt am Main:
Der Nigerianische Fussballverband betreibt seit Jahren eine Hexenjagd auf lesbische Fussballspielerinnen in der Nationalmannschaft. Im Rahmen eines Interviews mit der New York Times hat Trainerin Uche kürzlich damit geprahlt, dass sie das “große Problem mit den Lesben” bewältigt habe.

Herrn Kues zum Geleit

Mehrere SPD Abgeordnete wollen nun auch den Auftritt von Josef Ratzinger alias Benedikt XVI. im BRD Bundestag boykottieren. Rolf Schwanitz Mitglied des konservativen “Seeheimer Kreis” in der SPD hat dies angeregt. Hermann Kues, Vorsitzender des “Kardinal-Höffner-Kreises” in der CDU erklärte dazu: “Ich bin schockiert über so viel Ignoranz und Verblendung”. Auch ist er der Meinung dass: “Unser Staat ohne Christentum gar nicht vorstellbar ist.”

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»Klare Gedanken verbreiten«

Wie kommt die Scheiße in die Köpfe? Und was k ann man als schwuler Kommunist dagegen tun? Ein Gespräch mit Salih Alexander Wolter. Interview: Markus Bernhardt.

Salih Alexander Wolter engagiert sich bei DKP Queer und tritt im September für die Partei zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen an

An diesem Wochenende findet in Berlin-Schöneberg das traditionelle schwul-lesbische Stadtfest statt, zu dem mehrere zehntausend Besucher erwartet werden. Warum nimmt die DKP-Gruppe Queer daran teil, obwohl sich die Aktivitäten der Community irgendwo zwischen Party und Kommerz eingependelt haben?

Eben drum. Wir wollen hier ja zur Repolitisierung beitragen und nicht einfach eine Wahlkampfshow abziehen wie andere. Denn natürlich werden die Grünen auf dem Fest wieder so tun, als ob sie das öffentliche Schwul- und Lesbischsein in diesem Stadtteil erst erfunden hätten. Und Klaus Wowereit und die Spitzen-Homos von der Linkspartei werden uns erzählen, daß unter ihrer Führung nun ganz Berlin eine queere Party geworden sei. Da wollen wir zwar bestimmt keine schlechte Laune, aber ein paar klare Gedanken verbreiten.
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DKP queer gratuliert dem Sprecher des Berliner Bündnisses »Rechtspopulismus stoppen«

Dirk Stegemann – VVN-Aktivist und Sprecher des Bündnisses „Rechtspopulismus stoppen“, zu dessen Gründungsmitgliedern die DKP queer gehört – ist heute neben drei weiteren Preisträgern und Preisträgerinnen von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) das „Band für Mut und Verständigung” 2011 verliehen worden. Mit der zum 18. Mal vergebenen Auszeichnung werden alljährlich Initiativen und Einzelpersönlichkeiten aus Berlin und Brandenburg geehrt, die sich in besonderer Weise gegen Rechts engagieren. An der Veranstaltung im Roten Rathaus, die großes Medieninteresse fand, nahmen neben der DGB-Bezirksvorsitzenden Doro Zinke, dem Berliner Landesmigrationsbeauftragten Günter Piening und einigen Politikern und Politikerinnen der Senatsparteien auf Einladung von Dirk auch Hans Coppi, der Vorsitzende der Berliner VVN-BdA, und Vertreter und Vertreterinnen des Bündnisses teil. Diese und andere Antifaschisten und Antifaschistinnen im Saal fühlten sich nicht zu Beifallsstürmen hingerissen, als Wowereit seine einleitenden Worte – in denen er einerseits die Forderung nach dem Verbot der NPD erneuerte, andererseits um Verständnis für die Polizei warb, die auch die Rechte von Nazis zu schützen hätte – mit dem Hinweis beschloss, natürlich müsse der „Linksextremismus“ genauso bekämpft werden.
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Die spinnen, die katholischen Ärzte

Wie das online-Portal des WAZ-Konzernes derwesten.de berichtet, haben katholische Ärzte die Homosexualität wieder als Krankheit entdeckt und debattieren Heilmethoden.

Raus aus der Kirche!

Raus aus der Kirche!

Der katholische Ärzteverband will Homosexuelle „heilen“ – mit Homöopathie und Psychotherapie. Gero Winkelmann vom BKÄ (Bund Katholischer Ärzte) sieht sich als Vorreiter und als einer, der sich traut, ein heißes Eisen anzufassen. Psychotherapie soll helfen, aber auch Seelsorge und Homöopathie. Überhaupt sei Hilfe für Schwule und Lesben unbedingt notwendig, findet Winkelmann. Den BKÄ, dem laut eigenen Angaben 40 Aktive und rund 300 Unterstützer in ganz Deutschland angehören, würden immer wieder Hilferufe erreichen, vor allem von Familienvätern, beteuert Winkelmann. Zudem gebe es bei Homosexuellen eine höhere Rate von Selbstmord, Scheidung und Eifersucht. Belege hierfür kann er nicht nennen. Dennoch lautet die Mission der katholischen Ärzte: „Wir wollen die Not homosexueller Menschen lindern.“

Jedem, der unsere Berichterstattung über dkp-queer.de oder die „red&queer“ verfolgt, dürften die Ohren klingeln. Man fragt sich, wie verblendet Menschen sein müssen, die einfach nicht wahrnehmen wollen, dass es die Gesellschaft und nicht die Lebens- und Liebensweise ist, die die Menschen in die Verzweiflung und manchmal sogar in den Selbstmord treibt!
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Termine

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25. Mai 2012:
Festival der Jugend

2. Juni 2012:
CSD Schleswig-Holstein

2. Juni 2012:
Trans-Street-Day Dresden

2. Juni 2012:
CSD Karlsruhe

16. Juni 2012:
CSD Trier

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