Loveparade – ein Kommentar

lpDie Veranstalter der Love Parade und die Stadt Duisburg erhielten vorab jede Menge Warnungen. Die Antwort war: Aufhebung von Beschränkungen

Offenbar war die Stadt Duisburg bereit, Rechtsvorschriften zu umgehen, mit falschen Zahlen zu operieren und jede Warnung von Experten in den Wind zu schlagen, um die Love Parade am Samstag stattfinden zu lassen. Während und nach der Massenpanik am Eingang zum Festgelände starben am Samstag 18 Menschen, über 500 wurden zum Teil schwer verletzt, zwei der Schwerverletzten erlagen im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Zahlreiche Medien berichteten am Montag von Vorabwarnungen wegen der völlig unzureichenden Bedingungen für eine Veranstaltung mit bis zu 1,5 Millionen Teilnehmern. Zugleich wurde bekannt, daß die Antwort der Stadt u.a. darin bestand, bau- und sicherheitsrechtliche Beschränkungen für das Spektakel aufzuheben. Der alte Güterbahnhof in Duisburg, auf dem sich schätzungsweise eine Million Menschen bewegt hatten, war als Partygelände für maximal 250.000 Menschen geeignet. Der Eingangstunnel glich angesichts der zu erwartenden Menschenmassen einem Nadelöhr.

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Proteste gegen »Homo Kommunisten«

usaAls ich vor einigen Tagen die Überschrift “Demonstranten kritisieren Homo-Kommunisten” gelesen hatte blieb mir das Lachen fast im Hals stecken. Als Homo Kommunist wurde der Vorsitzende des Ausschusses für Finanzdienstleistungen- und der Versicherungsbranche, der US “Demokrat” Barney Frank bezeichnet. Es ging um die umstrittene “Gesundheitsreform” in den USA.

Das umstrittene Gesetz wurde am 21. März mit 219 gegen 212 Stimmen vom Repräsentantenhaus gebilligt. Die “Reform” der Krankenversicherung gilt als größtes sozialpolitisches Projekt seit über vierzig Jahren in den USA. Hinkt aber vielen Staaten noch immer weit hinterher.

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Bewegendes Zeugnis menschlicher Abgründe

Am 23.01.2010 im Haus der Sinne: Berditschew. Der Dokumentarfilm schildert die systematischen Massenermordungen von mehr als 30.000 ukrainischen Juden in der gleichnamigen Stadt durch die deutschen Faschisten. Er hat sich auf die Suche gemacht nach den Überlebenden, um der Nachwelt das bewegende Zeugnis von der Barbarei des Krieges zu bewahren.

Es ist Dunkel. Man hört die Worte Himmlers. Er ist schlecht zu verstehen. Totenstille. Was man versteht will man nicht glauben, kann man nicht glauben. Es ist der unverblümt ausgesprochene Plan zum großangelegten Genozid. So als ob man sich beim Mittagessen über das Wetter unterhalten würde.

Es hat einem gestern abend die Tränen in die Augen getrieben. In einer jüdischen Hochburg der Sowjetunion töteten die deutschen Faschisten über 30.000 Juden. Greise, Frauen, Schwache, Kranke nicht zu erwähnen. Aber. Auch Kinder. In Berditschew. Als die Rote Armee die Stadt im Jahre 1944 befreit, sollten nur noch 15 von Ihnen überleben.

Der gleichnamige Dokumentarfilm der gestern abend im “Haus der Sinne” in der Ystadtstraße in Berlin-Prenzlauer Berg zusammen mit einer Ausstellung vorgestellt wurde hat dieses bewegende Zeugnis auf 60 Minuten gebannt. Damit das Unfassbare der Nachwelt als ewiges Mahnmal erhalten bleiben möge.
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Termine

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25. Mai 2012:
Festival der Jugend

2. Juni 2012:
CSD Schleswig-Holstein

2. Juni 2012:
Trans-Street-Day Dresden

2. Juni 2012:
CSD Karlsruhe

16. Juni 2012:
CSD Trier

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