Von Thomas | 28. Januar 2012 | Abgeschrieben 
Widersprüchliches zum Gedenktag
Über sechs Millionen Menschen sind von den deutschen Faschisten ermordet worden, weil sie Juden waren. Über eine Million von ihnen starben im Vernichtungslager Auschwitz. Ihnen allen ist der Gedenktag gewidmet, der alljährlich am 27. Januar begangen wird, dem Tag, an dem 1945 die sowjetische Rote Armee die überlebenden Häftlinge des Konzentrationslagers befreite. Nie wieder dürften sich solche Verbrechen wiederholen, hieß es gestern auch in in einer Gedenkstunde im Deutschen Bundestag. Nie wieder! Aber wer kann da sicher sein?
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 Bild: Nikos D. - Auch DKP queer ist seit Jahren bei der LLL-Demo dabei. Wie auch beim traditionellen Jahresauftakt, der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz, die immer am Tag vor der Demonstration ebenso in Berlin stattfindet und von der im Augenblick einzigen linken Tageszeitung der BRD - der Jungen Welt ausgerichtet wird.
Wie jedes Jahr, so gedachten auch dieses Jahr wieder am 15. Januar Tausende Menschen bei der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch die Freikorps unter Billigung der damaligen reaktionären SPD-Führung unter Ebert, Scheidemann und Noske, sowie dem Tod Lenins. Traditionell begann der Demonstrationszug am Frankfurter Tor, hierzu hatten zahlreiche linke Parteien und Organisationen mobilisiert, tatkräftige Unterstützung kam auch aus vielen anderen Ländern von den dortigen sozialistischen und kommunistischen Parteien.
Ein Bericht von Urs Unkauf
Dem Demonstrationszug schlossen sich auf dem Weg vom Frankfurter Tor zum Zentralfriedhof Friedrichsfelde immer mehr Menschen an, ganze Familien, alte wie junge Menschen aus Ost und West erwiesen gemeinsam den großen Vorkämpfern für Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit die Ehre. Ein Meer aus roten Fahnen, geführt von einem Heer kämpferischer Genossen marschierte durch Berlin. Zur Freude aller Teilnehmer kam es kaum zu Ausschreitungen und Konflikteskalationen mit der Polizei.
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Am 14. Januar fand in Berlin die 17. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung junge welt statt. Die von knapp 2000 Menschen besuchte Veranstaltung, bei der DKP queer mit einem gemeinsamen Infostand mit der DKP Berlin und der SDAJ vertreten war, nahm per Akklamation eine von Markus Bernhardt verlesene Solidaritätserklärung für Bradley Manning an, der vor einem US-Kriegsgericht angeklagt ist und unter menschenunwürdigen Bedingungen in Militärhaft gehalten wird.
Statt Mannings Beitrag zur Aufklärung von US-Kriegsverbrechen in Irak zu würdigen, sieht sich die Verteidigung offenbar gezwungen, für ihren Mandaten die “Seelennöte eines schwulen Soldaten” als mildernde Umstände für die vermeintliche Straftat geltend zu machen. Wir dokumentieren den Wortlaut der Solidaritätserklärung:
“Wir, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 17. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz erklären hiermit unsere Solidarität mit dem in den USA inhaftierten Soldaten Bradley Manning. Der junge Mann, der für die US-Army im Irak stationiert war, wurde im Mai 2010 unter dem Verdacht verhaftet, der Enthüllungsplattform »WikiLeaks« als sogenannter Whistleblower Videos und Dokumente zugespielt zu haben. Darunter jener Videomitschnitt des weltweit bekannt gewordenen US-Hubschrauberangriffs 2007 in Bagdad, bei dem die Besatzung gezielt auf Zivilisten und zwei Journalisten geschossen und diese ermordet hat. Insgesamt zwölf Personen fielen dem Luftangriff, der die Brutalität der Besatzung des Iraks für viele Menschen weltweit erschreckend sichtbar werden ließ, zum Opfer. In der Öffentlichkeit lösten besonders die Kommentare der Kampfhubschrauber-Piloten Empörung aus. Ein Pilot kommentierte den Vorfall mit »Sieh dir diese toten Bastarde an!«, während ihm ein anderer Funkteilnehmer zu den »guten Schüssen« gratulierte.
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Von Thomas | 24. Dezember 2011 | Abgeschrieben Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte Euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit.
Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
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Von Thomas | 25. Oktober 2011 | Abgeschrieben, Internationales  Mariela Castro Espin
Mexiko-Stadt. Die Direktorin des kubanischen Instituts für Sexualerziehung (“Centro Nacional de Educación Sexual” – kurz CENESEX), Mariela Castro, hat in einem Interview mit der mexikanischen Tageszeitung La Jornada Aufklärung über die aus den 1960er und 70er Jahren bekannten Fälle sexuellen Missbrauchs und sexueller Diskriminierung verlangt.
Die Forderung von Castro, die seit elf Jahren dem Centro Nacional de Educación Sexual vorsteht, bezieht sich dabei vor allem auf die Vorkommnisse aus den Unidades Militares de Ayuda a la Producción (UMAP), in denen zahlreiche Homosexuelle in den Jahren zwischen 1965 und 1968 Arbeiten in der Landwirtschaft verrichten mussten. Um die damaligen Geschehnisse zu untersuchen, will die Direktorin des CENESEX sowohl Aussagen von Rekruten wie auch von Offizieren der beteiligten Produktionseinrichtungen einbeziehen und damit zu einer wahrheitsgetreuen Darstellung dieser Epoche der kubanischen Revolution beitragen. Weiterlesen »
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