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Als unser Lehrer und Genosse Hans Heinz Holz am 11. Dezember 2011 starb, haben selbst bürgerliche Medien ihn als einen der letzten ganz großen Philosophen gewürdigt. Doch sein Motto war: «Ich wäre mir selbst widerwärtig, wenn ich mich in meiner Haltung aus Anpassungsgründen anders verhalten würde, als meine Theorie es mir logisch gebietet.» Deshalb galt sein Wirken gerade der «Aufhebung der Philosophie» im politischen Kampf für den Kommunismus. Bis zuletzt arbeitete er als Intellektueller ersten Ranges an der Überwindung der weltanschaulichen Krise, in die der Marxismus-Leninismus nach der Konterrevolution geraten ist, und setzte sich zugleich leidenschaftlich dafür ein, dass die DKP klaren Kurs halte. Eine gut verständliche kurze Einführung zu seinem Leben und Werk bietet das SDAJ-Magazin Position. Ausführlich widmet sich eine gemeinsame Veranstaltung von DKP Berlin, DKP Ruhr-Westfalen, der Tageszeitung junge welt und der Zeitschrift Rotfuchs Hans Heinz Holz und dem, was er uns durch seine Schriften und sein Beispiel für die Zukunft hinterlässt: am Sonnabend, den 25. Februar 2012, ab 10 Uhr in Berlin, Münzenbergsaal im Alten ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1 (Nähe Ostbahnhof). Weiterlesen »
Wann: Mittwoch, den 1. Februar 2012 um 19 Uhr … Wo: Schwules Museum, 2. OG (Eingang 1. Hof), Mehringdamm 61, 10961 Berlin … [2. OG nicht zugänglich für Rollstühle, Personenaufzug anfragbar] Das Buch: Bennie Goldbach, ein deutscher Jude, entflieht mit seinen Eltern den Nazis. Sie bauen sich in Amerika eine neue Existenz auf. Verständnis dafür, dass er wegen einer Theatergruppe in das Land der Täter zurückkehrt, kann er bei ihnen nicht erwarten. Die Liebe, in ihrer Art eine völlige Überraschung, entscheidet für sein Hierbleiben – die Liebe zu einem jungen Mann. Franz Josef Degenhardt, „Väterchen Franz“ oder auch „Karratsch“ wurde am 3. Dezember 1931 in Schwelm geboren. Er studierte in Köln und Freiburg Rechtswissenschaften. Ende der sechziger Jahre verteidigte Degenhardt Sozialdemokraten und Kommunisten, die wegen Aktionen der APO (Außerparlamentarische Opposition) angeklagt waren. In die SPD war Degenhardt 1961 eingetreten, die ihn 1971 ausschloss, weil er in Schleswig-Holstein zur Wahl der DKP aufgerufen hatte. 1978 trat er dann auch der Deutschen Kommunistischen Partei bei. Unter dem Titel Muslime versus Schwule? Die staatstragende Geschlechterpolitik setzt auf “Teile und herrsche” veröffentlicht die UZ – Sozialistische Wochenzeitung heute ein Interview von Salih Alexander Wolter mit Koray Yılmaz-Günay, dem Herausgeber von “Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre `Muslime versus Schwule´. Sexualpolitiken seit dem 11. September 2001″. Der Sammelband enthält u.a. Beiträge von Markus Bernhardt, Zülfukar Çetin, Jin Haritaworn, Andreas Hieronymus, Alexander King, Georg Klauda, Jennifer Petzen, Dirk Ruder, Saideh Saadat-Lendle, Hilal Sezgin und Yasemin Shooman. Einleitung und Inhaltsverzeichnis können hier im Netz gelesen werden. Kompetente und sympathische Rezensionen gibt es auf Mädchenblog, von der Feministin Antje Schrupp und von Heinz-Jürgen Voß in der aktuellen Ausgabe von Kritisch lesen. Das 212 Seiten starke Buch, das mit Fotos von Aykan Safoglu illustriert ist, kann zum Selbstkostenpreis von fünf Euro zuzüglich Versandkosten über unser Bestellformular angefordert werden. Franz Josef Degenhardt wird im Dezember achtzig Jahre alt. Ein Anlass, ihn zu feiern. Degenhardt, der mit seinen Liedern ganze Generationen von Musikern und Lyrikern – nicht nur in Deutschland – geprägt hat, hat ein Werk von geradezu unglaublicher Fülle hinterlassen: Von den bekannten Liedern, wie „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“, bis zu verfilmten Romanen wie „Zündschnüre“. Der Schriftsteller Hermann Peter Piwitt fand die kindlichen Helden in dem antifaschistischen Roman ebenbürtig mit Grass’ Oskar Matzerath aus der Blechtrommel; Heinz Ludwig Arnold empfand beim Lesen die gleiche Spannung, wie bei Mark Twains „Tom Sawyer“. Am 19. Dezember wird im Haus des Berliner Ensembles, der alten Brecht-Bühne, ein Geburtstagskonzert für Franz Josef Degenhardt stattfinden. Viele bekannte Künstler werden sich ein Stelldichein geben: U.a. Konstantin Wecker, Hannes Wader, Reinhard Mey, Prinz Chaos II und viele andere. Der Kulturmaschinen Verlag bringt in den nächsten drei Jahren alle literarischen Werke Degenhardts heraus. Zum ersten Male erscheinen damit die acht Romane, ein Jugendbuch und zwei Liederbücher als geschlossene Reihe in einem Verlag. Da der Kulturmaschinen Verlag grundsätzlich keine Bücher makuliert, wird die Werkausgabe dauerhaft lieferbar bleiben. Unser Autor: Leander Sukov |
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