Flashmob gegen Ratzinger

Katalonische Queeraktivisten hatten zu einem queeren Flashmob (zu deutsch etwa “Blitzpöbel”, gewissermaßen eine plötzliche Ansammlung aufgewiegelter Volksmassen im öffentlichen Raum) aufgerufen, um gegen die Einmischung von Josef Ratzinger in die Diskussion um Homo-Rechte in Spanien zu protestieren.

Probleme hatte es dabei von den Betreibern der Onlinecommunity “Facebook” gegeben. Sie schalteten die Präsenz der Aktionsgruppe auf der Netzwerkseite ab, nachdem sich bereits mehrere Tausend Menschen zur Organisation dieses Blitzauflaufes angemeldet hatten. (dkp-queer.de berichtete)
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Hatte David Bahati wieder Besuch aus den USA?

Ein paar Monate war etwas Ruhe In Uganda, nun wird wieder über die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle diskutiert.

David Bahati ist Mitglied des ugandischen Parlaments und der Regierungspartei NRM. Für ihn ist Homosexualität eine “durch weiße eingeschleppte Seuche”. Als 2009 die Debatte losging, kam heraus, dass David Bahati Besuch von evangelikalen Christen aus den USA hatte.

Uns ist es gleich, ob es weiße oder andere Evangelikale waren, die diese Seuche nach Uganda schleppten, aber die evangelikale Seuche hat ihn, der als Hobby “Bibel lesen” angibt, definitiv befallen. Denn kurz nach dem Besuch hat er die Gesetzesänderung eingebracht. “Jeden Tag meines Lebens setze ich mich dafür ein, dass dieses Gesetz verabschiedet wird”, so Bahati gegenüber dem Sender CNN.

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Facebook gegen Queer-Kissing-Flashmob

Um gegen die Homophobie des Papstes zu protestieren, sowie die offene Einmischung des letzten absolutistisch herrschenden Staatsoberhauptes Europas in den letzten spanischen Wahlkampf,  haben sich inzwischen fast 13.000 Menschen zu einem Queer-Kissing-Flashmob vor der Kathedrale in Barcelona, am Tag der großen sozialistischen Oktoberrevolution, am 7. November gegen 9 Uhr verabredet.

Jetzt macht “facebook” den Organisatoren das organisieren schwer.

Vor kurzem wurde auf  “facebook” die Seite “Queer Kissing Flashmob” abgeschaltet. In seinen Bedingungen untersagt die Seite unter anderem, “bösartige Handlungen”! Man kann es immer noch nicht fassen, dass “facebook” das Küssen als eine Gefahr ansehen kann.

In Ordnung, schwules Küssen vor diesem Überbleibsel des dunklen Mittelalters ist auch im 21. Jahrhundert noch revolutionär!

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Staat und Prostitution

Dieser Artikel erschien in der Herbstausgabe der “Vorneweg” – “Zeitung für Veränderung” dem Magazin der Kommunistischen Jugend Österreich (KJÖ)

Über die gegenwärtige Lage von SexarbeiterInnen, Repression und sozialistische Perspektiven eines alten Gewerbes.

3000-8000 nicht registrierte SexarbeiterInnen soll es in Wien geben; 60-80% von ihnen sind Migrantinnen. So wie die Schätzungen über die Anzahl und ethnische Zusammensetzung von Prostituierten in Österreich je nach Quelle divergieren, so unterschiedlich sind hier Positionen und Praxis.

Je nach Moral wurde und wird der Sexarbeit in unterschiedlichen Kulturen unterschiedliche Achtung entgegengebracht. In manchen indigenen, meist matriarchal orientierten Gesellschaften Lateinamerikas etwa war die Prostitution anderen Gewerbezweigen gleichgestellt. In christlichen Kulturkreisen, in denen dieses Gewerbe seit jeher verpönt ist, waren SexarbeiterInnen schon immer gesellschaftlicher Stigmatisierung und Kriminalisierung ausgesetzt, obgleich auch Würdenträger gerne und oft in Freudenhäuser einkehrten.

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Wie erwartet!

wladimir-ressinDer neue Bürgermeister von Moskau steht seinem Vorgänger was homophobie angeht in nichts nach.

Wladimir Ressin will wie Luschkow auch, Schwule und Lesben nicht für ihre Rechte demonstrieren lassen.

Luschkow hatte zwischen 2006 und 2010 den CSD Moskau jedesmal verbieten lassen.

Begründet hat er  das Verbot damit, die Veranstaltung würde “satanisch” sein, auch bezeichnete er die “offene Propaganda von gleichgeschlechtlicher so genannter Liebe” als “gesellschaftliche Plage”, sie wäre mit “Drogenmissbrauch, Ausländerfeindlichkeit und ethnischen Fehden”, gleichzusetzen.

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Termine

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25. Mai 2012:
Festival der Jugend

2. Juni 2012:
CSD Schleswig-Holstein

2. Juni 2012:
Trans-Street-Day Dresden

2. Juni 2012:
CSD Karlsruhe

16. Juni 2012:
CSD Trier

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