Von Thomas | 9. Januar 2012 | Kommentar Wenn ich römisch-katholisch wäre, was Marx, Engels und Lenin sei Dank nicht so ist, hätte ich mich heute sehr gefreut.
Denn irgendwie wäre ich dann wohl davon ausgegangen, “Seine Heiligkeit hat an meinem Geburtstag auch an mich gedacht.” Denn heute hat Joseph Ratzinger auch bekannt als “Papst Benedikt XVI”, die 179 im Staat der Vatikanstadt vertretenen Diplomaten zur traditionellen Neujahrsansprache empfangen. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Großsekte nutzte seine Ansprache in diesem Jahr nicht nur dazu, um über “Religionsfreiheit” und die Wirtschaftskrise zu reden, er sprach auch lange über das Thema Homosexualität.
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Von Thomas | 8. Januar 2012 | Nachrichten  Diese Plakate sollen auf eine "langfristige Vorbereitung hinweisen".
Als durchsichtigen Versuch der Kriminalisierung antirassistischen Engagements bewertet das Berliner Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“ den Strafbefehl über 600 Euro plus Verfahrenskosten für den Anmelder der Spontandemonstration vom 27. August 2011 gegen die Provokation vor einem muslimischen Bekleidungsladen in Neukölln im Rahmen des gescheiterten „Anti-Islamisierungskongresses“ der rassistischen Splittergruppierung “Pro Deutschland”. „Wir hätten nicht gedacht, dass die Berliner Polizei wider besseres Wissen diese auf konstruierten Behauptungen aufgebaute Anzeige einreicht und sich ein Staatsanwalt darauf einlässt. Wieder einmal sollen Antifaschist_innen und Antirassist_innen zum Problem abgestempelt werden und nicht Nazis und Rassisten. Nicht mit uns!“, erklärt das Bündnis.
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Von Thomas | 5. Januar 2012 | Presse junge Welt gibt keine Informationen an Behörden weiter
Ohne Quellenangabe behauptet Julia Haak in der Berliner Zeitung (Mittwochausgabe), ein Journalist der Tageszeitung junge Welt habe im Zusammenhang mit der Räumung eines besetzten Hauses in der Brunnenstraße im November 2009 eine E-Mail eines Informanten an die Pressestelle der Polizei weitergeleitet, “um zu ergründen, was es damit wohl auf sich habe. Seine Quelle schützte er nicht.” Ähnlich der Tenor von Norbert Siegmund in der rbb-Abendschau. Konrad Litschko wiederum gibt in der taz (“Seltsame Mail an linkes Projekt”) Aussagen eines Polizeiermittlers vor Gericht wieder: “Die E-Mail sei ihnen erst nach der Räumung in die Hände geraten, als ein Journalist der jungen Welt bei der Pressestelle dazu Nachfragen stellte.”
Uns besonders “eng verbundene” Internetportale spitzen zum Verratsvorwurf zu: “junge Welt brachte Polizei auf Spur eines Informanten” schlagzeilte etwa Patrick Gensing in “publikative.org”. Die junge Welt firmiert bei ihm als “linksdogmatische Zeitung”. Benjamin Krüger vom BAK Shalom der Linksjugend weiß auf Facebook schließlich: “Offenbar hat die junge Welt einen Informanten an die Polizei verraten. Unglaublich.”
Keiner hat bei dieser Zeitung oder dem fraglichen Kollegen vor der Veröffentlichung nachgefragt. Tatsache ist: Die junge Welt gibt keine Informationen an Behörden weiter. Nachfragen seitens der Polizei oder anderer Stellen müssen an die Chefredaktion oder die Geschäftsführung weitergeleitet werden. Mitarbeitern, die gegen diese eklatanten Grundsätze journalistischer Arbeit verstoßen, wird fristlos gekündigt.
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Von Thomas | 30. Dezember 2011 | Nachrichten Unser Jahresauftakt 2012 findet statt, auf der 17. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung JungeWelt in Berlin am 14. Januar 2012, sowie auf der LLL-Demonstration am 15. Januar 2012.
Von Thomas | 24. Dezember 2011 | Abgeschrieben Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte Euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch Eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht so weit.
Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.
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