Am 8. Mai feiern wir das Ende des Nazi-Regimes. An diesem Tag danken wir allen, die für die Befreiung vom deutschen Faschismus gekämpft haben und gedenken aller, die unterdrückt, eingesperrt und ermordet wurden. Der 8. Mai 1945 bedeutete für viele tausend Menschen in den Gefängnissen und Konzentrationslagern die Rettung vor der sicheren Vernichtung. Für viele Millionen Menschen kam der 8. Mai 1945 zu spät, sie waren bereits ermordet worden. Selbst in den letzten Kriegswochen noch wurden alle verfügbaren Ressourcen mobilisiert, um die Vernichtungsmaschinerie am Laufen zu halten.
Mit dem Ende des Krieges waren jedoch die gesellschaftlichen Bedingungen des deutschen Faschismus nicht beseitigt. Im Zuge der Wiederherstellung der alten Macht- und Eigentumsverhältnisse und der Wiederaufrüstung in der Bundesrepublik wurden Nazi- und Kriegsverbrecher in allen Bereichen der Gesellschaft rehabilitiert und konnten auch wieder in höchste Staats- und Verwaltungsämter zurückkehren. Auch diejenigen Ideologien, die die Grundlage der Weltanschauung der Nazis bilden, wie Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, Militarismus und Antikommunismus sind 67 Jahre nach der Befreiung gesellschaftliche Realität.
Symbol der Befreiung: Rotarmist hisst Sowjetflagge
Am 9. Mai feiern wir den 65. Jahrestag des Sieges über den Nazi-Faschismus – den brutalsten Ausdruck der Monopolherrschaft eines kapitalistischen Systems in tiefer Krise –, der die Menschheit in eine der grössten Katastrophen ihrer Geschichte führte, mit aller Barbarei von Konzentrationslagern, Todesmärschen und Zerstörung, die der Zweite Weltkrieg für die Völker bedeutete.
Die Kommunisten kämpften von Anfang an in vorderster Linie, mobilisierten und organisierten die Werktätigen und die Völker zum Widerstand. Der antifaschistische Kampf konnte auf die feste und entschlossene Aktion der Kommunisten zählen, in welcher Millionen ihr Leben hingaben.
Für den Sieg über die faschistischen Horden entscheidend war der heldenhafte Beitrag der UdSSR, ihrer Roten Armee und ihres Volkes, das etwa 27 Millionen Tote zu beklagen hatte. Weiterlesen »
Am 23.01.2010 im Haus der Sinne: Berditschew. Der Dokumentarfilm schildert die systematischen Massenermordungen von mehr als 30.000 ukrainischen Juden in der gleichnamigen Stadt durch die deutschen Faschisten. Er hat sich auf die Suche gemacht nach den Überlebenden, um der Nachwelt das bewegende Zeugnis von der Barbarei des Krieges zu bewahren.
Es ist Dunkel. Man hört die Worte Himmlers. Er ist schlecht zu verstehen. Totenstille. Was man versteht will man nicht glauben, kann man nicht glauben. Es ist der unverblümt ausgesprochene Plan zum großangelegten Genozid. So als ob man sich beim Mittagessen über das Wetter unterhalten würde.
Es hat einem gestern abend die Tränen in die Augen getrieben. In einer jüdischen Hochburg der Sowjetunion töteten die deutschen Faschisten über 30.000 Juden. Greise, Frauen, Schwache, Kranke nicht zu erwähnen. Aber. Auch Kinder. In Berditschew. Als die Rote Armee die Stadt im Jahre 1944 befreit, sollten nur noch 15 von Ihnen überleben.
Der gleichnamige Dokumentarfilm der gestern abend im “Haus der Sinne” in der Ystadtstraße in Berlin-Prenzlauer Berg zusammen mit einer Ausstellung vorgestellt wurde hat dieses bewegende Zeugnis auf 60 Minuten gebannt. Damit das Unfassbare der Nachwelt als ewiges Mahnmal erhalten bleiben möge. Weiterlesen »
Vor 70 Jahren begann der blutigste Krieg in der Geschichte Europas.
Der 1. September gilt offiziell als der Kriegsbeginn. Tatsächlich agierte Hitlers Wehrmacht damals bereits drei Jahre auf dem Kontinent, und riss alles an sich, was schlecht lag. War der Zweite Weltkrieg zu vermeiden? Musste er wirklich so langwierig sein? Der Historiker Dr. Sergej Guk analysiert auf dem Moskauer Rundfunksender “Stimme Russlands” gemeinsam mit Sachverständigen die Ursachen dieser Tragödie.
Die Ereignisse ab dem 1. September 1939 sind bekannt. Die Nazis steckten ein paar Leute in polnische Uniformen, um ihren seit langem geplanten und vorbereiteten Angriff auf Polen und ihre Annexion polnischen Gebiets und der damaligen Freien Stadt Danzig mit der Behauptung zu bemänteln, es habe ein Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz stattgefunden und seit 5:45 Uhr werde „zurück geschossen“.
Charlie Chaplin hat den „Großen Diktator“ treffsicher der Lächerlichkeit preisgegeben, aber es war bitterer Ernst: Nachdem Hitlers Außenpolitik und die Aktivitäten seiner deutschsprachigen fünften Kolonnen – von wichtigen europäischen Mächten hingenommen -bereits die staatliche Existenz Österreichs und der Tschechoslowakei ausgelöscht hatten, konnte dieser Gang der Ereignisse niemand verwundern. Die Beistandszusagen Großbritanniens und Frankreichs nützten den Polen nichts. Erst 1940 folgten den Kriegserklärungen, mit denen der Zweite Weltkrieg eingeleitet wurde, auch tatsächliche Kriegshandlungen an den westlichen Fronten. Weiterlesen »
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