Die Banken- und Finanzkrise entwickelt sich zu einer Krise der Weltwirtschaft. Damit bricht auch das bisherige Wachstumsmodell des globalen Kapitalismus, in dem der Konsum und die Profite in den USA als Lokomotive für die gesamte Weltwirtschaft fungiert hatten, zusammen.
Jetzt soll die rettende Hand des Staates die Vermögen der Reichen sichern. Mit den Programmen zur Rettung der Banken wälzen die Regierungen die Kosten der Finanzkrise auf die Gesellschaft ab.
Mit Produktionseinstellungen, Kurzarbeit und Arbeitsplatzvernichtung stellt sich die Industrie auf die Krise ein.
Jetzt beginnt die Auseinandersetzung um die Frage, ob das Kapital die Kosten der Krise auf die Gesellschaft abwälzen oder ob ein progressiver Ausweg erkämpft werden kann.
In diesen politischen und gesellschaftlichen Konflikt werden wir offensiv eingreifen.
Denn mit der Finanzkrise sind nicht nur Großbanken zusammengebrochen, sondern die gesamte ideologische, politische und ökonomische Konzeption des Neoliberalismus steht zur Disposition.
Die Lissabon-Strategie ist gescheitert, der Stabilitätspakt nur noch ein Stück Papier.
Die Zeit ist reif, um in Europa sozialistische Vorstellungen stärker zu entwickeln.
In den vor uns liegenden Auseinandersetzungen orientieren wir auf den Kampf um eine Wirtschaft, die den Menschen dient. Weiterlesen »

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