Neues von CENESEX

Mariela Castro Espin - Leiterin von CENESEX

Durch WikiLeaks wurde 2011 aufgedeckt, dass die US-Regierung 300.000 $ für die Beseitigung des LGBT-Projektes in Cuba ausgegeben hat. 

An erster Stelle zeigt dies, dass die Arbeit, die in Cuba für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transmenschen und Intersexuellen vorangetrieben wird, die US-Regierung beunruhigt.

Warum? Weil es den politischen Willen der cubanischen Regierung zeigt, deutlich zu machen, dass Homophobie und Transphobie mit der emanzipierenden cubanischen Revolution nicht in Einklang gebracht werden können.

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Solidarität mit Bradley Manning!

Am 14. Januar fand in Berlin die 17. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung junge welt statt. Die von knapp 2000 Menschen besuchte Veranstaltung, bei der DKP queer mit einem gemeinsamen Infostand mit der DKP Berlin und der SDAJ vertreten war, nahm per Akklamation eine von Markus Bernhardt verlesene Solidaritätserklärung für Bradley Manning an, der vor einem US-Kriegsgericht angeklagt ist und unter menschenunwürdigen Bedingungen in Militärhaft gehalten wird.

Statt Mannings Beitrag zur Aufklärung von US-Kriegsverbrechen in Irak zu würdigen, sieht sich die Verteidigung offenbar gezwungen, für ihren Mandaten die «Seelennöte eines schwulen Soldaten» als mildernde Umstände für die vermeintliche Straftat geltend zu machen. Wir dokumentieren den Wortlaut der Solidaritätserklärung:

«Wir, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 17. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz erklären hiermit unsere Solidarität mit dem in den USA inhaftierten Soldaten Bradley Manning. Der junge Mann, der für die US-Army im Irak stationiert war, wurde im Mai 2010 unter dem Verdacht verhaftet, der Enthüllungsplattform ‹WikiLeaks› als sogenannter Whistleblower Videos und Dokumente zugespielt zu haben. Darunter jener Videomitschnitt des weltweit bekannt gewordenen US-Hubschrauberangriffs 2007 in Bagdad, bei dem die Besatzung gezielt auf Zivilisten und zwei Journalisten geschossen und diese ermordet hat. Insgesamt zwölf Personen fielen dem Luftangriff, der die Brutalität der Besatzung des Iraks für viele Menschen weltweit erschreckend sichtbar werden ließ, zum Opfer. In der Öffentlichkeit lösten besonders die Kommentare der Kampfhubschrauber-Piloten Empörung aus. Ein Pilot kommentierte den Vorfall mit ‹Sieh dir diese toten Bastarde an!›, während ihm ein anderer Funkteilnehmer zu den ‹guten Schüssen› gratulierte.

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Jamaikainischer Reggaekünstler veröffentlicht Homo-Platte

Mista Majah bricht eins der Tabus im Reggae und gibt ein Album fü r Homo-Rechte he raus. Der heterosexuelle Familienvater Mista Majah wohnt in Oakland, Kalifornien, ist aber auf Jamaika geboren. Im letzten Jahr veröffentlichte er die Single “Rights”, auf welcher sich für die Rechte von Schwulen, Lesben Bisexuellen und Transgender einsetzt. Jetzt kommt die Scheibe “Tolerance”.

Mit dieser will er zeigen, daß die Botschaft des Reggaes von “one love” – einer Liebe – für alle gilt, und will Vourteile bei ReggaekünstlerInnen und in der Community abbauen .
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Arschfick illegal

Die Karte zeigt, wo „Sodomie“ in den USA gestattet ist. In folgenden Bundesstaaten ist Analverkehr illegal: Idaho, Utah, Michigan, Virginia, North Carolina, South Carolina, Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana. Nur für Schwule ist es verboten in Montana, Kansas, Oklahoma sowie Texas. (Grafik: DKP queer)

Die Karte zeigt, wo „Sodomie“ in den USA gestattet ist. In folgenden Bundesstaaten ist Analverkehr illegal: Idaho, Utah, Michigan, Virginia, North Carolina, South Carolina, Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana. Nur für Schwule ist es verboten in Montana, Kansas, Oklahoma sowie Texas. (Grafik: DKP queer)

Acht Jahre nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die sogenannten Sodomiegesetze („Sodomy Law“), welche u.a. Analsex unter Strafe stellten, als verfassungswidrig erachtete, ist die Republikanische Partei und ihre Anwälte schwer am Rotieren, dies zumindest für den US-Bundesstaat Texas aufrecht zu erhalten. Dort werden nämlich „homosexuelle Handlungsweisen“ immer noch im Strafgesetzbuch geführt. Das ist zwar nur eine formale Angabe ohne echte rechtliche Konsequenzen, aber die texanischen Gesetzgeber haben es bisher abgelehnt, dies zu streichen, da die meisten Republikaner es immer noch unterstützen.

Im Jahr 2010 hat die Republikanische Partei in Texas die Sodomiegesetze sogar zum Bestandteil ihrer offiziellen Politik gemacht und rief den Staat Texas auf, die Gesetzgebung des Landes (also der USA) außer Acht zu lassen. Ein Sprecher der Republikaner sagte: „Wir fordern das der Kongress seine durch die Verfassung der Vereinigten Staaten gegebene Autorität dazu nutzt, das sich aus der Rechtsprechung der Bundesgerichte bezüglich Fälle die mit Sodomie zu tun haben, herausgehalten wird.“
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Hatte David Bahati wieder Besuch aus den USA?

Ein paar Monate war etwas Ruhe In Uganda, nun wird wieder über die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle diskutiert.

David Bahati ist Mitglied des ugandischen Parlaments und der Regierungspartei NRM. Für ihn ist Homosexualität eine “durch weiße eingeschleppte Seuche”. Als 2009 die Debatte losging, kam heraus, dass David Bahati Besuch von evangelikalen Christen aus den USA hatte.

Uns ist es gleich, ob es weiße oder andere Evangelikale waren, die diese Seuche nach Uganda schleppten, aber die evangelikale Seuche hat ihn, der als Hobby “Bibel lesen” angibt, definitiv befallen. Denn kurz nach dem Besuch hat er die Gesetzesänderung eingebracht. “Jeden Tag meines Lebens setze ich mich dafür ein, dass dieses Gesetz verabschiedet wird”, so Bahati gegenüber dem Sender CNN.

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Termine

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25. Mai 2012:
Festival der Jugend

2. Juni 2012:
CSD Schleswig-Holstein

2. Juni 2012:
Trans-Street-Day Dresden

2. Juni 2012:
CSD Karlsruhe

16. Juni 2012:
CSD Trier

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