MASCH »Sexualisierte Gewalt« in München

MASCH: Sexualisierte GewaltAm kommenden Donnerstag dem 14.10. findet ab 19:00 im KommTreff München, Holzapfelstraße 3, in 80339 München die MASCH zum Thema “Sexualisierte Gewalt” statt.

In der Diskussionsveranstaltung mit Irmgart Deschler von “Wildwasser München” wollen wir uns mit Sexismus und sexualisierter Gewalt beschäftigen. Es geht uns vor allem darum, Ursachen und Folgen davon in unserer Gesellschaft aufzudecken. Wir wollen darüber diskutieren, welche Möglichkeiten wir gerade aus e iner l inken und emanzipatorischen Sicht sehen, um gegen Sexismus in jeglichen Erscheinungsformen vorzugehen.

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Dokumentation zu Zwangsprostitution im KZ

KZ Buchenwald

KZ Buchenwald

Eine Sonderausstellung zu Zwangsprostitution in Konzentrationslagern wurde am  Freitag dem 3. September in der Gedenkstätte Buchenwald eröffnet. Präsentiert werden mehr als 150 Dokumente und Fotos zu den bislang tabuisierten zehn Lagerbordellen. Mehr als 200 weibliche Häftlinge mußten dort ab 1942 Zwangsarbeit leisten. Die Bordelle wurden auf Weisung von Reichsführer SS, Heinrich Himmler, mit der Absicht eingerichtet, die Arbeitsproduktivität der Häftlinge in der Rü stungsindustrie zu steigern.

Die Wanderausstellung der Gedenkstätte Ravensbrück zeigt die Perspektive der betroffenen Frauen und beleuchtet gleichzeitig Organisation sowie Funktion der Häuser aus Sicht der SS. Sie ist bis zum 28. November zu sehen, der Eintritt ist frei.

DKP queer wird die Ausstellung während des Aufenthalts in Buchenwald am 26. September besuchen.

Homophobe Sexisten vom “bayrischen Meer” vertreiben

Plakat: Aufruf von Rabatz

Plakat: Aufruf von Rabatz

“Offene Briefe”, Appelle an die Veranstalter und Pressemitteilungen wollten nicht fruchten. Deshalb soll die Auseinandersetzung um Sexismus und Homophobie am Chiemsee Reggae Summer dieses Jahr intensiviert werden.

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Gegen Sexismus und Homophobie beim »Chiemsee Reggae Summer« und dem »Sunsplash Reloaded Festival«

sizzlahess2Da sich bei den Veranstaltern nichts tut und andere Organisationen letztendlich nur versuchen über die Sponsoren des “Chiemsee Reggae Summer” (Becks und die DB) Druck aufzubauen, was denjenigen absolut egal sein dürfte, denn wenn der Umsatz stimmt (und das wird er) sind Homosexuelle zweitrangig,  sehen wir uns gezwungen noch einmal über dieses Thema zu berichten.

Wie schon in den letzten Jahren macht das “Chiemsee Reggae Summer” Festival mit offen homophoben Künstlern auf sich aufmerksam.

2000 und 2008 Beeny Man (I‘m dreaming of a new Jamaica, come to execute all the gays“), 2007 Capleton („Fire bun batty boy!“ „Das Feuer möge den Schwulen verbrennen!“), 2000 und 2004 Buju Banton, der im Juli 2004 auf Jamaika an einem schwulenfeindlichen Übergriff persönlich beteiligt war und 2009 t.o.k.  „Sollten sie zusammen in einem Schwulen-Auto sitzen, Entfesselt das Feuer, lasst sie uns verbrennen! – verbrennt sie! – Sollten sie zusammen in einer Schwulen Bar trinken Entfesselt das Feuer – lasst sie uns fertig machen! – fertig machen.

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Sizzla ruft von deutschen Bühnen zum Mord an Schwulen auf

sizzlahess1Sizzla, Chauvinist, Schwulenhasser und nebenbei Dancehall-Star, will erneut in Deutschland und auch Österreich auftreten um seine homophobe Botschaft ins Land posaunen zu können.

DKP queer und red&queer berichteten schon mehrfach über homophobe Tendenzen in der Reggae-Szene und die Gefahr für Leib und Leben, unter der Homosexuelle auf Jamaika existieren müssen.

Die Zeitschrift Exit zog in ihrer Januarausgabe aus aktuellem Anlass nach. Auf einer Pressekonferenz 2007 in Köln tat Sizzla seine Meinung zu schwulen Männern kund: „Gründest Du eine Familie, erweist Du Deiner Mutter Respekt. Gehst Du zu anderen Männern, ziehst Du ihr Ansehen in den Schmutz. Ein Mann muss sich entscheiden, ob er ein Stück Dreck sein will oder ein stolzer Mann – so einfach ist das.“

Seinen Dreck durfte dieser Hassprediger im „U-Club“ in Wuppertal und im „Backstage“ in München verbreiten. Die Betreiber dieser Clubs zeigten sich Resistent gegen alle Forderungen, die Konzerte nicht stattfinden zu lassen und sprachen verärgert von einer „Hetzkampagne der Homoszene“, die an „Rufmord“ grenze. Es sei ihre Aufgabe, der Reggae- und Dancehallszene ein Forum zu bieten.
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Termine

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25. Mai 2012:
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2. Juni 2012:
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2. Juni 2012:
Trans-Street-Day Dresden

2. Juni 2012:
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16. Juni 2012:
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