Von Thomas | 24. März 2012 | Nachrichten Unser lieber Freund und Genosse Rolf Ringeler ist tot.
 Rolf Ringeler
1985, mit 31 Jahren, wurde bei ihm HIV diagnostiziert. Damals glich dies einem Todesurteil binnen kürzester Zeit. Die Ärzte sagten ihm damals, dass er noch drei Jahre zu leben hätte. Bei jeder Erkältung kam die Angst. Doch Rolf blieb lebensbejahend. Auch ein Krebsleiden überstand er 2008.
Seine Kraft widmete er vor allem der Aidshilfe. Dafür hat er auch Allianzen mit anderen Parteien geschlossen, um Aids-Kranken das Leben lebenswerter zu gestalten. Als Erzieher und Fachlehrer für körperlich und geistig Behinderte konnte er schon länger nicht mehr arbeiten, man hat aber seine Kompetenz im Umgang mit Menschen gespürt.
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Von Salih | 13. Februar 2012 | Kultur  Hans Heinz Holz Als unser Lehrer und Genosse Hans Heinz Holz am 11. Dezember 2011 starb, haben selbst bürgerliche Medien ihn als einen der letzten ganz großen Philosophen gewürdigt. Doch sein Motto war: «Ich wäre mir selbst widerwärtig, wenn ich mich in meiner Haltung aus Anpassungsgründen anders verhalten würde, als meine Theorie es mir logisch gebietet.» Deshalb galt sein Wirken gerade der «Aufhebung der Philosophie» im politischen Kampf für den Kommunismus. Bis zuletzt arbeitete er als Intellektueller ersten Ranges an der Überwindung der weltanschaulichen Krise, in die der Marxismus-Leninismus nach der Konterrevolution geraten ist, und setzte sich zugleich leidenschaftlich dafür ein, dass die DKP klaren Kurs halte. Eine gut verständliche kurze Einführung zu seinem Leben und Werk bietet das SDAJ-Magazin Position.
Ausführlich widmet sich eine gemeinsame Veranstaltung von DKP Berlin, DKP Ruhr-Westfalen, der Tageszeitung junge welt und der Zeitschrift Rotfuchs Hans Heinz Holz und dem, was er uns durch seine Schriften und sein Beispiel für die Zukunft hinterlässt: am Sonnabend, den 25. Februar 2012, ab 10 Uhr in Berlin, Münzenbergsaal im Alten ND-Gebäude, Franz-Mehring-Platz 1 (Nähe Ostbahnhof). Weiterlesen »
Von Thomas | 15. Dezember 2011 | Nachrichten, Presse Hans Heinz Holz (* 26. Februar 1927, † 11. Dezember 2011)
Wieder trifft uns ein schwerer Schlag! Unser Freund, Genosse und Lehrer, Hans Heinz Holz ist tot.
Robert Steigerwald schrieb in seinem Nachruf auf Hans Heinz: “Wir sind uns dessen sicher, sein Werk wird weiter wirken. Und allen Genossinnen und Genossen, aber auch manchem, der uns gar nicht so nahe stand, werden sein Temperament, seine Bücher und Vorträge – die alles andere als professorenhaft waren – im Gedächtnis bleiben. Sie werden sich dankbar oder – die uns ferner standen und stehen – wenigstens achtungsvoll seiner erinnern. Wir aber, seine Genossinnen und Genossen, haben von ihm gelernt und sind in der Pflicht, das Gelernte weiter zu vermitteln.”
Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen. Wir trauern mit seiner Frau Silvia um einen der größten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Noch einmal bemühen wir Robert Steigerwald an dieser Stelle, da seine Worte uns aus dem Herzen sprechen.
“Liebe Silvia, wir stehen in der sehr langen Reihe derer, die Dir das Beileid aussprechen und Hans Heinz das letzte Geleit geben wollen. Du hast lange am Krankenbett von Hans Heinz mitgelitten. Es waren dies wohl die schwersten Jahre Deines Lebens. Worte der Trauer wirst Du empfangen, aber wir wissen auch, sie können nicht wirklich trösten und die übliche Rede, die Zeit heile alles, ist nur ein billiger Trost.”
Liebe Silvia, du weisst uns an deiner Seite!
Hans Heinz Presente!
Von Roy | 14. November 2011 | Kultur 
Franz Josef Degenhardt, „Väterchen Franz“ oder auch „Karratsch“ wurde am 3. Dezember 1931 in Schwelm geboren. Er studierte in Köln und Freiburg Rechtswissenschaften. Ende der sechziger Jahre verteidigte Degenhardt Sozialdemokraten und Kommunisten, die wegen Aktionen der APO (Außerparlamentarische Opposition) angeklagt waren. In die SPD war Degenhardt 1961 eingetreten, die ihn 1971 ausschloss, weil er in Schleswig-Holstein zur Wahl der DKP aufgerufen hatte. 1978 trat er dann auch der Deutschen Kommunistischen Partei bei.
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