Seit Samstag dem 7. Januar befanden sich über 30 Jugendliche in der Münchner Gemeinschaftsunterkunft “Bayernkaserne” in der Heidemannstraße im Hungerstreik, um gegen die menschenunwürdige Unterbringung dort und für eine jugendgerechte Behandlung zu demonstrieren.
“Viele Leute in der Bayernkaserne bekommen psychische Probleme. Sie bekommen dann nur eine Tablette, aber die unerträgliche Situation wird nicht geändert. Deswegen sind wir in den Hungerstreik getreten.” Die Jugendlichen haben eine Liste mit ihren dringendsten Problemen erarbeitet und sich damit zunächst an ihre Betreuer gewandt. Diese konnten ihnen jedoch nicht helfen und verwiesen an die verantwortlichen Stellen bei Regierung und Jugendamt.

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