Das Hohe Gericht in Neu-Delhi hat das rund 150 Jahre alte Gesetz gegen Homosexuelle aufgehoben.
Die Richter entschieden, dass der Paragraf 377 des Strafgesetzbuches, den die britischen Kolonialherren 1861 einführten, gegen die Grundrechte von Lesben und Schwulen verstoße. Der viktorianische Paragraf 377 stellt “geschlechtliche Aktivitäten gegen die Natur” unter Strafe und wurde vor allem gegen Schwule eingesetzt, Vergehen konnten mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden.
Die konservative Regierung hat allerdings immer noch die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Nach dem Urteil hatte sie sich allerdings noch nicht dazu geäußert.

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