Von Thomas | 9. Januar 2012 | Kommentar Wenn ich römisch-katholisch wäre, was Marx, Engels und Lenin sei Dank nicht so ist, hätte ich mich heute sehr gefreut.
Denn irgendwie wäre ich dann wohl davon ausgegangen, “Seine Heiligkeit hat an meinem Geburtstag auch an mich gedacht.” Denn heute hat Joseph Ratzinger auch bekannt als “Papst Benedikt XVI”, die 179 im Staat der Vatikanstadt vertretenen Diplomaten zur traditionellen Neujahrsansprache empfangen. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Großsekte nutzte seine Ansprache in diesem Jahr nicht nur dazu, um über “Religionsfreiheit” und die Wirtschaftskrise zu reden, er sprach auch lange über das Thema Homosexualität.
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Von Thomas | 1. August 2011 | Presse, Queer Am 1. August 2011 jährte es sich zum zehnten mal.
Das “Lebenspartnerschaftsgesetz” im Volksmund “Homoehe”, von uns treffender als “Ehe light” bezeichnet, trat in Kraft. Seitdem haben sich rund 15.000 Paare “verpartnern” lassen.
Nun hat die Führung der CDU/CSU Fraktion im BRD Bundestag bekräftigt, dass verpartnerte Paare nicht mit verheirateten Heterosexuellen gleichgestellt werden sollen.
Zwar widersprach der FDP Abgeordnete Michael Kauch seinen Koalitionspartnern, wir sehen darin allerdings nur eine Propagandashow um von den innerparteilichen Problemen abzulenken und die Wählergunst der Homosexuellen wieder zu erlangen. Ganz nach dem Motto, so können wir die 5% Marke doch wieder übersteigen.
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Von Roy | 7. Juni 2011 | Internationales, Queer  Die Karte zeigt, wo „Sodomie“ in den USA gestattet ist. In folgenden Bundesstaaten ist Analverkehr illegal: Idaho, Utah, Michigan, Virginia, North Carolina, South Carolina, Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana. Nur für Schwule ist es verboten in Montana, Kansas, Oklahoma sowie Texas. (Grafik: DKP queer)
Acht Jahre nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die sogenannten Sodomiegesetze („Sodomy Law“), welche u.a. Analsex unter Strafe stellten, als verfassungswidrig erachtete, ist die Republikanische Partei und ihre Anwälte schwer am Rotieren, dies zumindest für den US-Bundesstaat Texas aufrecht zu erhalten. Dort werden nämlich „homosexuelle Handlungsweisen“ immer noch im Strafgesetzbuch geführt. Das ist zwar nur eine formale Angabe ohne echte rechtliche Konsequenzen, aber die texanischen Gesetzgeber haben es bisher abgelehnt, dies zu streichen, da die meisten Republikaner es immer noch unterstützen.
Im Jahr 2010 hat die Republikanische Partei in Texas die Sodomiegesetze sogar zum Bestandteil ihrer offiziellen Politik gemacht und rief den Staat Texas auf, die Gesetzgebung des Landes (also der USA) außer Acht zu lassen. Ein Sprecher der Republikaner sagte: „Wir fordern das der Kongress seine durch die Verfassung der Vereinigten Staaten gegebene Autorität dazu nutzt, das sich aus der Rechtsprechung der Bundesgerichte bezüglich Fälle die mit Sodomie zu tun haben, herausgehalten wird.“
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Von Roy | 30. Januar 2011 | Queer  Grafik: DKP queer Zu den Queer-Forderungen der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), die im Moment noch diskutiert werden, zählen bekanntlich Punkte, die auch das Transsexuellengesetz der SPD/FDP Regierung in der BRD von 1981 betreffen. Nun hat das Bundesverfassungericht Teile dieses Gesetzes gekippt. Damit wird ein wichtiges Ansinnen von uns, noch bevor der Forderungskatalog fertig ist, zumindest teilweise erfüllt.
Was in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bereits Anfang der 1980er Jahre mit der “Internen Verfügung für Transsexualisten des Ministeriums für Gesundheit der DDR” im Prinzip die freie Entscheidung über den Personenstand ermöglichte, wird nun hoffentlich auch in diesem Staat umgesetzt. Es bleibt natürlich abzuwarten, wie sich dies in der gesellschaftlichen Realität genau äußern wird. Wir sind illusionslos: Der Kampf gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Identität, Lebensweise oder Geschlechtlichkeit wird im Kapitalismus nie seine Auflösung finden.
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Von Thomas | 12. Dezember 2010 | Internationales Der UNO Generalsekretär Ban Ki-moon forderte am Tag der Menschenrechte alle Staaten die noch immer Strafgesetze gegen Homosexuelle wegen ihrer Homosexualität haben auf, diese Gesetze zu streichen.
Noch immer wird Homosexualität in mehr als 70 Staaten als Verbrechen betrachtet. Sogar die Todesstrafe gilt in mehreren Staaten für Homosexuelle.
Ausgerechnet die US-amerikanische UNO Botschafterin Rice musste sich danach zu Wort melden und erklärte dass die Vereinten Nationen es deutlich machen müsste, dass niemand gefoltert oder getötet werden dürfe, weil er schwul oder lesbisch ist.
Frau Rice, die Todesstrafe ist auch bei anderen “Delikten” inakzeptabel und Folter sowieso. Auch in den USA, im Irak, in Afghanistan und im vom US-Imperium widerrechtlich besetzten Teil des sozialistischen Cuba!
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