Neues aus Kuba – Contra la Homofobia

Mit einer Kunstausstellung, die für mehr Akzeptanz und Respekt für die freie sexuelle Orientierung und Geschlechtidentität beitragen soll, wurde am Dienstag den 8. Mai in Havanna die fünfte nationale Kampagne gegen Homophobie, die bis zum 31. Mai vor allem in Havanna und Cienfuegos stattfindet, eröffnet.

In einer Pressekonferenz im Kubanischen Nationalen Zentrum für sexuelle Aufklärung (CENESEX) erklärte die Direktorin dieser Einrichtung, die Genossin Mariela Castro Espín, dass der Hauptzweck dieser Kampagne wie in den vorherigen Jahren darin liegt, die Gesellschaft gegen Homophobie weiterzubilden. Castro Espín bemerkte, dass bei dieser Gelegenheit das Ereignis ein höheres wissenschaftliches Niveau haben wird, da das Programm in diesem Jahr neben Vorträgen und Diskussionen, auch Dokumentarfilme sowie mehrere kulturelle Veranstaltungen einschließt. Sie fügte hinzu, dass ein weiteres Ziel der Kampagne sei, größeres öffentliches Bewusstsein gegen Homophobie und für mehr Rechte zu schaffen.

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Frauen an den Herd, Schwule zum Arzt

Flagge Montenegro, Quelle: Wikipedia

Flagge Montenegro, Quelle: Wikipedia

Podgorica: widersprüchliche Studie zu Diskriminierung und LGBT-Personen.

Von Zoran Sergievski, Wien

Laut einer am Montag veröffentlichten Studie halten 60 Prozent aller Montenegriner/innen Homosexualität für eine Krankheit. 17 Prozent glauben gar, in dem Bergland gäbe es überhaupt keine Homosexuellen.

Die Intoleranz gegenüber LGBT-Personen ist laut der Studie am Land und bei Senioren sowie Personen »mit niedrigem Bildungsstand« am höchsten. Toleranter seien Frauen, »höher Gebildete« und »urbane« Personen. Mit letzterem sind vermutlich die Einwohner von Küstenorten wie Herceg Novi sowie der Hauptstadt Podgorica gemeint. Dies ist konträr zu den Balkanmetropolen Belgrad, Split und Zagreb. Dort schlägt Homophobie auch wiederholt in massive, oft von Neonazis und Hooligans ausgehende Gewalt um (siehe Artikel »Tötet die Schwuchtel!«). In Montenegro befürworten »nur« 7 Prozent physische Gewalt gegen LGBT-Personen.
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Neues von CENESEX

Mariela Castro Espin - Leiterin von CENESEX

Durch WikiLeaks wurde 2011 aufgedeckt, dass die US-Regierung 300.000 $ für die Beseitigung des LGBT-Projektes in Cuba ausgegeben hat. 

An erster Stelle zeigt dies, dass die Arbeit, die in Cuba für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transmenschen und Intersexuellen vorangetrieben wird, die US-Regierung beunruhigt.

Warum? Weil es den politischen Willen der cubanischen Regierung zeigt, deutlich zu machen, dass Homophobie und Transphobie mit der emanzipierenden cubanischen Revolution nicht in Einklang gebracht werden können.

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Hey Ratzinger

Wenn ich römisch-katholisch wäre, was Marx, Engels und Lenin sei Dank nicht so ist, hätte ich mich heute sehr gefreut.

Denn irgendwie wäre ich dann wohl davon ausgegangen, “Seine Heiligkeit hat an meinem Geburtstag auch an mich gedacht.” Denn heute hat Joseph Ratzinger auch bekannt als “Papst Benedikt XVI”, die 179 im Staat der Vatikanstadt vertretenen Diplomaten zur traditionellen Neujahrsansprache empfangen. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Großsekte nutzte seine Ansprache in diesem Jahr nicht nur dazu, um über “Religionsfreiheit” und die Wirtschaftskrise zu reden, er sprach auch lange über das Thema Homosexualität.

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Homophobes Mobbing ist eine Menschenrechtsverletzung

Ban Ki-moon, Quelle: Wikipedia

Ban Ki-moon, Quelle: Wikipedia

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon hat am gestrigen Donnerstag im Rahmen der Podiumsdiskussion “Stop Bullying – Ending violence and discrimination based on sexual orientation and gender identity” in New York, homophobes Mobbing das sogenannte Bullying scharf verurteilt. Er unterstrich, dass dieses Verhalten welches sich gerade gegen junge Menschen richte, die wegen ihrer sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität ausgegrenzt, angefeindet, angegriffen oder diskriminiert werden, eine gravierende Verletzung der Menschenrechte darstellt. Homophobes Mobbing unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen beschränkt sich ferner nicht nur allein auf eine kleine Anzahl von Staaten, sondern ist in fast allen Teilen der Erde grausamer Alltag.

Quelle: csdso.org

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