»Tötet die Schwuchtel!«

Split Pride 2011

Split Pride 2011

Gay Pride in Belgrad Anfang Oktober. Zuversicht trotz Sicherheitsbedenken. Eine kleine Geschichte des Hasses. Von Zoran Sergievski, Belgrad

Die nächste „Parade des Stolzes Belgrad“ wird laut der gleichnamigen Bürgerinitiative, welche die Demonstration für LGBT-Rechte auch in der Vergangenheit organisierte, am Sonntag, den 2.10. diesen Jahres stattfinden. Auf einer polizeilich geschützten Pressekonferenz teilte die Sprecherin der queeren Initiative, Jovanka Todorovic, am Freitag mit, der Treffpunkt könne aus sicherheitstechnischen Grü nden noch nicht bekannt gegeben werden. Das Datum jedoch sei entgegen anderslautender Aussagen mit dem serbischen Innenministerium abgesprochen. Laut Goran Miletic, einem der Mitorganisatoren der „Parade“, werden gegenwärtig verschiedene Demorouten diskutiert, auch bereits erprobte. Eine spontane Verlegung an einen vollkommen anderen Ort sei jedoch ausgeschlossen. „Das wäre, als ob man ein Heimmatch von Partizan Belgrad“ auf den Bolzplatz eines Fünftlegisten verschieben würde, so Miletic. Er spielt damit auf Geschehnisse im Jahr 2009 an. Damals verlegte die Polizei die Manifestation vor das serbische Parlament.

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Mehrere Tausend auf der Strasse für gleiche Rechte – der Copenhagen Pride 2010

Wagen der Queer-AG der Einheitliste Dänemarks

Wagen der Queer-AG der Einheitliste Dänemarks

Am letzten Wochenende fand in Kopenhagen das Gegenstück zum deutschen CSD –der Copenhagen Pride- statt.

Die Parade, die durch das zentrale Kopenhagen zog, sammelte mehre Tausend Schwule, Lesben und Transgendern sowie mindestens ebensoviele Zuschauer/innen.Erfreulicherweise wurde dieses Jahr zum ersten Mal den Transpersonen ein zentraler Platz eingeräumt, und so sprach auf der Abschlusskundgebung auch eine Vertreterin.
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Israels Innenminister fordert Gay-Pride-Parade-Verbot

gay20pride20parade20tel20aviv20620272003Die für heute in Tel Aviv geplante Gay-Pride-Parade stößt auf Widerstand von Fundamentalisten und Rechtsextremen

Israels neuer Innenminister Eli Yishai von der rechtsextremen, ultranationalistischen Shas-Partei sowie das israelische Oberrabbinat verlangen, dass die Demo mitsamt ihrer “Abscheulichkeiten” verboten und wenn dass schon nicht geht zumindest an den Stadtrand verbannt werden soll. In einem Brief an den ebenfalls ultranationalistischen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, den Bürgermeister von Tel Aviv und an den nationalen Polizeichef heißt es, der Gay Pride müsse wenigstens sehr eng begrenzt und der Zugang nur Volljährigen gestattet werden. Auch müsse die Polizei sicherstellen, dass alle Teilnehmer vollständig bekleidet und keinerlei Gegenstände mit sexuellem Bezug zu sehen sind.

Zur Begründung haben der Innenminister und das Oberrabbinat angegeben, dass die Demonstration eine “schwere Beleidigung der öffentlichen Gefühle, insbesondere derer von Muslimen, Christen und Juden”, sein soll. Vergessen wurde jedoch zu sagen fundamentalistischer Muslime, fundamentalistischer Christen und fundamentalistischer Juden.

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Termine

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25. Mai 2012:
Festival der Jugend

2. Juni 2012:
CSD Schleswig-Holstein

2. Juni 2012:
Trans-Street-Day Dresden

2. Juni 2012:
CSD Karlsruhe

16. Juni 2012:
CSD Trier

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