Von Thomas | 8. Januar 2012 | Nachrichten  Diese Plakate sollen auf eine "langfristige Vorbereitung hinweisen".
Als durchsichtigen Versuch der Kriminalisierung antirassistischen Engagements bewertet das Berliner Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“ den Strafbefehl über 600 Euro plus Verfahrenskosten für den Anmelder der Spontandemonstration vom 27. August 2011 gegen die Provokation vor einem muslimischen Bekleidungsladen in Neukölln im Rahmen des gescheiterten „Anti-Islamisierungskongresses“ der rassistischen Splittergruppierung “Pro Deutschland”. „Wir hätten nicht gedacht, dass die Berliner Polizei wider besseres Wissen diese auf konstruierten Behauptungen aufgebaute Anzeige einreicht und sich ein Staatsanwalt darauf einlässt. Wieder einmal sollen Antifaschist_innen und Antirassist_innen zum Problem abgestempelt werden und nicht Nazis und Rassisten. Nicht mit uns!“, erklärt das Bündnis.
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Von Roy | 2. September 2011 | Presse Die vielgepriesene Toleranz gegenüber Homos ist auch in Berlin nur eine PR-Fassade, mit welcher der Gesamtstaat BRD gerne mal seine Kriegseinsätze im Ausland schmückt. Der Rassismus eines Sarrazins und anderer rechtspopulistischer Apologeten ist widersinnigerweise sogar in der “Community” angekommen. Die sozialen Probleme der Hauptstadt machen auch vor Schwulen, Lesben usw. keinen Halt. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) spricht dies als einzige Partei im Berliner Wahlkampf klipp und klar aus, ohne rumzueiern.
Deshalb am 18. September: Richtig rot wählen!
DKP queer zu den Berlin Wahlen 2011 (397,0 KiB - 193 Zugriffe)
Von Thomas | 15. August 2011 | Nachrichten, Presse, Queer “Damit aus Wut Widerstand wird” unter diesem Motto läuft der Wahlkampf der DKP Berlin und ich bin bis zum 15. August auch mit dabei. Ich werde nicht jeden Tag die Zeit finden über den Wahlkampf und was es sonst so gibt zu berichten. Ich werde mir aber Notizen machen und alles was mir wichtig erscheint später nachtragen. Schaut also gelegentlich, was es neues gibt!
“Am 18. September richtig rot wählen! DKP – Liste 20!”
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Von Salih | 21. Juni 2011 | Abgeschrieben, Interview, Presse, Queer Wie kommt die Scheiße in die Köpfe? Und was k ann man als schwuler Kommunist dagegen tun? Ein Gespräch mit Salih Alexander Wolter. Interview: Markus Bernhardt.
Salih Alexander Wolter engagiert sich bei DKP Queer und tritt im September für die Partei zu den Berliner Abgeordnetenhauswahlen an
An diesem Wochenende findet in Berlin-Schöneberg das traditionelle schwul-lesbische Stadtfest statt, zu dem mehrere zehntausend Besucher erwartet werden. Warum nimmt die DKP-Gruppe Queer daran teil, obwohl sich die Aktivitäten der Community irgendwo zwischen Party und Kommerz eingependelt haben?
Eben drum. Wir wollen hier ja zur Repolitisierung beitragen und nicht einfach eine Wahlkampfshow abziehen wie andere. Denn natürlich werden die Grünen auf dem Fest wieder so tun, als ob sie das öffentliche Schwul- und Lesbischsein in diesem Stadtteil erst erfunden hätten. Und Klaus Wowereit und die Spitzen-Homos von der Linkspartei werden uns erzählen, daß unter ihrer Führung nun ganz Berlin eine queere Party geworden sei. Da wollen wir zwar bestimmt keine schlechte Laune, aber ein paar klare Gedanken verbreiten.
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Von Salih | 18. Mai 2011 | Nachrichten, Presse  Foto: Dirk Stegemann
Hotel Estrel gewährt „Meinungsfreiheit“ nur Rassist_innen!
Presseerklärung des Bündnisses “Rechtspopulismus stoppen”
Das Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“ bezeichnet es als eindeutiges politisches Bekenntnis zu Sarrazins rassistischen und sozialdarwinistischen Thesen sowohl durch den Veranstalter „Berliner Abendblatt“ als auch den Gastgeber „Hotel Estrel“ in Neukölln, sich kurzfristig hinter einer geschlossenen Veranstaltung zu versteckten, um jedwede Kritik auszuschließen, und erklärt:
Es zeugt schon von einem äußerst fragwürdigen Verständnis von einer „Meinungsfreiheit“, die von Sarrazin und seinen Verteidiger_innen gebetsmühlenartig und lautstark eingefordert sowie von seinen Anhänger_innen als Deckmantel für ihren eigenen Rassismus wie ein Schild vor sich her getragen wird, wenn gleichzeitig selbst Journalist_innen der Zugang zu einer als öffentlich angekündigten Veranstaltung verweigert wird. Der Selektion der Teilnehmer_innen unterlagen peinlicherweise auch Anhänger_innen von Sarrazins Überlegenheits- und Ungleichwertigkeitsideologie, die auf die öffentliche Einladung zur Sarrazin-Gala des Reklameblattes hereingefallen sind. Besser dagegen erging es offensichtlich u.a. Andreas Graudin und Dieter Steffen von der rechtspopulistischen und rassistischen „Bürgerbewegung“ Pro Deutschland, die unbeanstandet die Kontrollen des eingesetzten Haussicherheitsdienstes überstanden und ihrem Idol zujubeln durften. Dass sie dabei auch die neuste Ausgabe des neurechten Blattes „Junge Freiheit“ lesen konnten, die auf den Stühlen ausgelegt war, versteht sich dann fast schon von selbst und steht für den Gesamtcharakter dieser Veranstaltung.
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