Sizzla, Chauvinist, Schwulenhasser und nebenbei Dancehall-Star, will erneut in Deutschland und auch Österreich auftreten um seine homophobe Botschaft ins Land posaunen zu können.
DKP queer und red&queer berichteten schon mehrfach über homophobe Tendenzen in der Reggae-Szene und die Gefahr für Leib und Leben, unter der Homosexuelle auf Jamaika existieren müssen.
Die Zeitschrift Exit zog in ihrer Januarausgabe aus aktuellem Anlass nach. Auf einer Pressekonferenz 2007 in Köln tat Sizzla seine Meinung zu schwulen Männern kund: „Gründest Du eine Familie, erweist Du Deiner Mutter Respekt. Gehst Du zu anderen Männern, ziehst Du ihr Ansehen in den Schmutz. Ein Mann muss sich entscheiden, ob er ein Stück Dreck sein will oder ein stolzer Mann – so einfach ist das.“
Seinen Dreck durfte dieser Hassprediger im „U-Club“ in Wuppertal und im „Backstage“ in München verbreiten. Die Betreiber dieser Clubs zeigten sich Resistent gegen alle Forderungen, die Konzerte nicht stattfinden zu lassen und sprachen verärgert von einer „Hetzkampagne der Homoszene“, die an „Rufmord“ grenze. Es sei ihre Aufgabe, der Reggae- und Dancehallszene ein Forum zu bieten.
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Am 3. Juli 1934 gab der Gauleiter von München-Oberbayern, Adolf Wagner, den Befehl zu der ersten Razzia gegen Schwule in München.
Der Veranstalter “Rheinische Kultur GmbH” hat heute mitgeteilt, dass das morgige Konzert des “Elephant Man” abgesagt ist. Damit findet dieser Hasssänger keine Bühne für Aurufe zum Mord an Schwulen – zumindest nicht in Düsseldorf.
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