Von Salih | 11. April 2012 | Nachrichten, Presse  Ende Juli 2011 stellte das Bündnis «Rechtspopulismus stoppen» seine vielbeachtete Broschüre vor. Nur wenige Tage zuvor hatte der Massenmord in Norwegen gezeigt, wozu rechtspopulistische Hetze führen kann. DKP queer freut sich über die breite Solidarität mit Dirk Stegemann, dem in Berlin wegen «Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz» angeklagten ehemaligen Sprecher des Bündnisses «Rechtspopulismus stoppen», die sich u. a. in zahlreichen «Gefällt mir»-Klicks unter unserem Artikel vom Montag hier auf der Website ausdrückt. Wie angekündigt, wollen wir euch über den Prozess, der gestern begonnen hat, auf dem Laufenden halten und dokumentieren deshalb die heutige Presseerklärung der Berliner Kampagne «Zusammen handeln gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung», die aus dem Bündnis hervorging und auch von der DKP Berlin unterstützt wird:
«Strafbefehl muss zurückgenommen werden – Es geht um Freispruch, nicht um Einstellung des Verfahrens
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Von Salih | 9. April 2012 | Nachrichten, Presse  ©Neues Deutschland/Camay Sungu: Juni 2011 - Klaus Wowereit zeichnet Dirk Stegemann (r.) mit Band für Mut und Verständigung aus. Am Dienstag, den 10. April 2012 beginnt um 14 Uhr im Amtsgericht Berlin-Tiergarten (Raum 1002) die öffentliche Hauptverhandlung gegen Dirk Stegemann, den Sprecher des Bündnisses «Rechtspopulismus stoppen», wegen «Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz» im Zusammenhang mit den Protesten gegen einen von der rechtspopulistischen Splitterpartei «Pro Deutschland» im letzten Jahr geplanten sogenannten «Anti-Islamisierungskongress» im Berliner Bezirk Neukölln. Gegen einen Strafbefehl hat Stegemann zuvor Widerspruch eingelegt.
DKP queer hat im Bündnis von Anfang an mitgearbeitet und steht solidarisch hinter Dirk Stegemann, der für sein langjähriges antifaschistisches und antirassistisches Engagement noch im Juni 2011 von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit mit dem «Band für Mut und Verständigung» ausgezeichnet wurde. Nun soll er offensichtlich für genau diesen Mut kriminalisiert werden. Wir finden das skandalös! Über die weitere Entwicklung in diesem Verfahren werden wir euch auf dem Laufenden halten.
Was die Anklage betrifft, verweisen wir auf die im Januar veröffentlichte Erklärung des Bündnisses «Rechtspopulismus stoppen»: Weiterlesen »
Von Thomas | 8. Dezember 2011 | Nachrichten, Presse GENUG – gemordet, geschwiegen, geduldet, gedeckt!
Das am 29.11.2011 im Gedenken an die Opfer der rassistischen Serienmorde von Migrant_innenselbstorganisationen und zahlreichen anderen Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen ins Leben gerufene Bündnis gegen Rassismus ruft zur Demonstration für Solidarität mit den Opfern und gegen Rassismus auf.
Demonstration „Bündnis gegen Rassismus“
Samstag, 10. Dezember 2011 (Internationaler Tag der Menschenrechte)
11 – 13:30 Uhr,
von der Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz – Marx Engels Forum
bis zum Platz des 18. März.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Bündnisses!
Von Salih | 4. November 2011 | Interview, Kultur, Queer  Koray Yılmaz-Günay
Unter dem Titel Muslime versus Schwule? Die staatstragende Geschlechterpolitik setzt auf “Teile und herrsche” veröffentlicht die UZ – Sozialistische Wochenzeitung heute ein Interview von Salih Alexander Wolter mit Koray Yılmaz-Günay, dem Herausgeber von “Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre `Muslime versus Schwule´. Sexualpolitiken seit dem 11. September 2001″. Der Sammelband enthält u.a. Beiträge von Markus Bernhardt, Zülfukar Çetin, Jin Haritaworn, Andreas Hieronymus, Alexander King, Georg Klauda, Jennifer Petzen, Dirk Ruder, Saideh Saadat-Lendle, Hilal Sezgin und Yasemin Shooman. Einleitung und Inhaltsverzeichnis können hier im Netz gelesen werden. Kompetente und sympathische Rezensionen gibt es auf Mädchenblog, von der Feministin Antje Schrupp und von Heinz-Jürgen Voß in der aktuellen Ausgabe von Kritisch lesen. Das 212 Seiten starke Buch, das mit Fotos von Aykan Safoglu illustriert ist, kann zum Selbstkostenpreis von fünf Euro zuzüglich Versandkosten über unser Bestellformular angefordert werden.
Von Thomas | 30. August 2011 | Kultur, Queer 
Die Anschlä ge vom 11. September 2001 jähren sich nächste Woche zum zehnten Mal. Der nach diesen Attentaten einsetzende “Krieg gegen den Terror” hat die Weltordnung tiefgreifend verändert. Die Muslime sind als Feindbild einer westlichen Moderne in den Vordergrund gerückt. Die Rechte von Frauen und Homosexuellen haben in diesem Zug und durchaus im Zusammenhang damit eine beachtliche Aufwertung erhalten.
Während im “Westen” zumindest einzelne Erfolge sichtbar wurden, schien es um die sexuelle Selbstbestimmung in “muslimischen Ländern” und innerhalb muslimischer Migrant/innen-Gruppen schlecht bestellt zu sein. Frauen- und Homosexuellenfeindlichkeit dienten so auch als Legitimation für außenpolitische, zum Teil militärische Interventionen und vor allem für rassistische Kampagnen im Inland (“antimuslimischer Rassismus“).
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