Mit einer Kunstausstellung, die für mehr Akzeptanz und Respekt für die freie sexuelle Orientierung und Geschlechtidentität beitragen soll, wurde am Dienstag den 8. Mai in Havanna die fünfte nationale Kampagne gegen Homophobie, die bis zum 31. Mai vor allem in Havanna und Cienfuegos stattfindet, eröffnet.
In einer Pressekonferenz im Kubanischen Nationalen Zentrum für sexuelle Aufklärung (CENESEX) erklärte die Direktorin dieser Einrichtung, die Genossin Mariela Castro Espín, dass der Hauptzweck dieser Kampagne wie in den vorherigen Jahren darin liegt, die Gesellschaft gegen Homophobie weiterzubilden. Castro Espín bemerkte, dass bei dieser Gelegenheit das Ereignis ein höheres wissenschaftliches Niveau haben wird, da das Programm in diesem Jahr neben Vorträgen und Diskussionen, auch Dokumentarfilme sowie mehrere kulturelle Veranstaltungen einschließt. Sie fügte hinzu, dass ein weiteres Ziel der Kampagne sei, größeres öffentliches Bewusstsein gegen Homophobie und für mehr Rechte zu schaffen.
Weiterlesen »
Von Thomas | 17. Januar 2012 | Internationales, Queer  Mariela Castro Espin - Leiterin von CENESEX
Durch WikiLeaks wurde 2011 aufgedeckt, dass die US-Regierung 300.000 $ für die Beseitigung des LGBT-Projektes in Cuba ausgegeben hat.
An erster Stelle zeigt dies, dass die Arbeit, die in Cuba für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transmenschen und Intersexuellen vorangetrieben wird, die US-Regierung beunruhigt.
Warum? Weil es den politischen Willen der cubanischen Regierung zeigt, deutlich zu machen, dass Homophobie und Transphobie mit der emanzipierenden cubanischen Revolution nicht in Einklang gebracht werden können.
Weiterlesen »
Von Thomas | 9. Dezember 2011 | Internationales, Queer  Ban Ki-moon, Quelle: Wikipedia
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon hat am gestrigen Donnerstag im Rahmen der Podiumsdiskussion “Stop Bullying – Ending violence and discrimination based on sexual orientation and gender identity” in New York, homophobes Mobbing das sogenannte Bullying scharf verurteilt. Er unterstrich, dass dieses Verhalten welches sich gerade gegen junge Menschen richte, die wegen ihrer sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität ausgegrenzt, angefeindet, angegriffen oder diskriminiert werden, eine gravierende Verletzung der Menschenrechte darstellt. Homophobes Mobbing unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen beschränkt sich ferner nicht nur allein auf eine kleine Anzahl von Staaten, sondern ist in fast allen Teilen der Erde grausamer Alltag.
Quelle: csdso.org
Von Thomas | 30. August 2011 | Kultur, Queer 
Die Anschlä ge vom 11. September 2001 jähren sich nächste Woche zum zehnten Mal. Der nach diesen Attentaten einsetzende “Krieg gegen den Terror” hat die Weltordnung tiefgreifend verändert. Die Muslime sind als Feindbild einer westlichen Moderne in den Vordergrund gerückt. Die Rechte von Frauen und Homosexuellen haben in diesem Zug und durchaus im Zusammenhang damit eine beachtliche Aufwertung erhalten.
Während im “Westen” zumindest einzelne Erfolge sichtbar wurden, schien es um die sexuelle Selbstbestimmung in “muslimischen Ländern” und innerhalb muslimischer Migrant/innen-Gruppen schlecht bestellt zu sein. Frauen- und Homosexuellenfeindlichkeit dienten so auch als Legitimation für außenpolitische, zum Teil militärische Interventionen und vor allem für rassistische Kampagnen im Inland (“antimuslimischer Rassismus“).
Weiterlesen »
Von Roy | 14. Mai 2011 | Internationales, Queer  Kubanische Aktionstage gegen Homophobie
Unter dem Motto “HUMANIDAD ES DIVERSIDAD” (Menschlichkeit ist Vielfalt) finden in diesem Monat die vierten Aktionstage gegen Homophobie im sozialistischen Kuba statt. Es sei der allgemeine Auftrag, heisst es sinngemäß im Programm der Aktionstage, für eine Aufklärung in der Gesellschaft – angefangen bei der Familie – aufzutreten, für das Recht einer freien und verantwortungsbewussten Wahl von Sexualität und Geschlecht als Elemente von Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit.
In Kuba ist man also offensichtlich wesentlich weiter was die wirkliche Akzeptanz von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen angeht. Anders als in Deutschland, geht es nicht nur um ein auf Akzeptanz und Toleranz beschränktes Programm. Nicht nur um eine meist einseitig schwule Zielgruppe, entdeckt von Marketing und Politik als Konsument und Stimmvieh. Es geht um echte Gleichberechtigung und Bekämpfung von Diskriminierung.
Weiterlesen »
|
Mobil unterwegs? 
Einfach den QR-Code mit Smartphone oder Tablet einscannen!
Newsletter Abonniere den DKP queer Newsletter!
|
|
Letzte Kommentare