KZ Columbiahaus

Lageplan des KZ Columbiahaus Quelle Wikipedia

Lageplan des KZ Columbiahaus Quelle Wikipedia

Bis zum 30. Oktober 2011 kann in den Räumen der Chile-Freundschaftsgesellschaft Salvador-Allende e.V. Jonasstraße 29, Berlin-Neukölln die Ausstellung zum KZ Columbiahaus gesehen werden. Diese hängt dort seit dem 19. Bundestreffen von DKP queer. Auf unsere Initiative hin, kann man diese Ausstellung bis Ende Oktober dort noch besichtigen.

“Am nördlichen Rand des Tempelhofer Feldes gegenüber der heutigen Polizeidirektion Friesenstraße am Columbiadamm befand sich von 1933 bis 1936 das Konzentrationslager Columbia-Haus.1895 wurde das dritte Berliner Militärgefängnis mit 153 Zellen auf dem Tempelhofer Feld errichtet. Ab Frühjahr 1933 nutzte die neugeschaffene Geheime Staatspolizei (Gestapo) mit Sitz im Prinz-Albrecht-Palais (Topographie des Terrors) das Columbia-Haus als das Hausgefängnis und Folter­stätte für politische Gefangene. 1934 wurde das Gestapo-Gefängnis der SS-geführten Inspektion der Konzentrationslager unterstellt und zum einzigen Konzentrationslager Berlins erklärt. Dennoch nutzte die Gestapo das Columbia-Haus für „ihre“ Häftlinge weiter.”

http://www.thf33-45.de/

Dortmund stellt sich quer! Und wir waren dabei – Faschisten und Polizei gehen gemeinsam gegen Demokraten vor

Am 3. September 2011 fand zum siebten Mal in Folge der sogenannte „Nationale Antikriegstag“ in Dortmund statt. Ein Aktionsbericht.

Den seit 2005 jährlich stattfindenden Aufmarsch nutzten die Nazis auch in diesem Jahr wieder dazu, um ihre völkische und menschenverachtende Ideologie zu propagieren. Wieder versuchten sie auf demagogische Art und Weise neue Anhänger zu rekrutieren.

Wieder gingen sie angeblich “Gegen Imperialismus, Kapitalismus, Krieg” auf die Straße. Dass in Wirklichkeit sie es jedoch sind, die sich für diese Politik einsetzen verschweigen sie. Dagegen demonstrieren durfte niemand.

Wenn Nazis versuchen sich öffentlichen Raum unter den Nagel zu reisen, wenn Nazis versuchen Dortmund als ihre Stadt darzustellen, wenn sie versuchen bundesweite Demonstrationen durchzuführen, ist es für uns Pflicht uns dagegen zustellen. Wenn Faschisten versuchen das Demonstrationsrecht für ihre Volksverhetzung zu missbrauchen, stellen wir uns als konsequente Demokraten in den Weg.
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Aufruf Queergestellt

Lesben und Schwule blockieren den Dortmunder Nazi-Aufmarsch am 3.9.2011

Für den 3. September 2011 planen Neonazis einen Aufmarsch in Dortmund. Eine Verbotsverfügung gibt es nicht. Der geplante Aufmarsch lässt sich nur verhindern, indem mö glichst viele Menschen ihn blockieren. Wir sind dabei. Denn nie wieder darf den Nazis auch nur ein Meter Straße überlassen werden.

Bis 1933 gab es auch in Dortmund eine lebendige Schwulen- und Lesbenszene. In der Weimarer Republik wuchs das Selbstbewusstsein lesbischer Frauen und schwuler Männer heran. Aller staatlichen Verfolgung zum Trotz wurden sie so sichtbar wie nie zuvor, organisierten sich in Vereinen, gründeten Verlage und bauten eine lebendige Subkultur auf. Es gab damals Chancen und Hoffnungen auf eine Gesellschaft, in der die freie Entfaltung jedes Menschen möglich ist.

Mit ihren Aufmärschen und Gewaltakten verbreitete die SA als paramilitärischer Flügel der NSDAP bereits in der Weimarer Republik auch in Dortmund Angst, Schrecken und Terror. Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen, Jüdinnen und Juden, Kommunisten, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Lesben und Schwule sollten eingeschüchtert und verängstigt werden. Damals wie heute gehört der „Kampf um die Straße“ zu den wichtigsten Bestandteilen faschistischer Ideologie und Politik.

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DKP queer gratuliert dem Sprecher des Berliner Bündnisses »Rechtspopulismus stoppen«

Dirk Stegemann – VVN-Aktivist und Sprecher des Bündnisses „Rechtspopulismus stoppen“, zu dessen Gründungsmitgliedern die DKP queer gehört – ist heute neben drei weiteren Preisträgern und Preisträgerinnen von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) das „Band für Mut und Verständigung” 2011 verliehen worden. Mit der zum 18. Mal vergebenen Auszeichnung werden alljährlich Initiativen und Einzelpersönlichkeiten aus Berlin und Brandenburg geehrt, die sich in besonderer Weise gegen Rechts engagieren. An der Veranstaltung im Roten Rathaus, die großes Medieninteresse fand, nahmen neben der DGB-Bezirksvorsitzenden Doro Zinke, dem Berliner Landesmigrationsbeauftragten Günter Piening und einigen Politikern und Politikerinnen der Senatsparteien auf Einladung von Dirk auch Hans Coppi, der Vorsitzende der Berliner VVN-BdA, und Vertreter und Vertreterinnen des Bündnisses teil. Diese und andere Antifaschisten und Antifaschistinnen im Saal fühlten sich nicht zu Beifallsstürmen hingerissen, als Wowereit seine einleitenden Worte – in denen er einerseits die Forderung nach dem Verbot der NPD erneuerte, andererseits um Verständnis für die Polizei warb, die auch die Rechte von Nazis zu schützen hätte – mit dem Hinweis beschloss, natürlich müsse der „Linksextremismus“ genauso bekämpft werden.
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DKP queer bei Protest gegen Sarrazin-Gala

Foto: Dirk Stegemann

Foto: Dirk Stegemann

Hotel Estrel gewährt „Meinungsfreiheit“ nur Rassist_innen!
Presseerklärung des Bündnisses “Rechtspopulismus stoppen”

Das Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“ bezeichnet es als eindeutiges politisches Bekenntnis zu Sarrazins rassistischen und sozialdarwinistischen Thesen sowohl durch den Veranstalter „Berliner Abendblatt“ als auch den Gastgeber „Hotel Estrel“ in Neukölln, sich kurzfristig hinter einer geschlossenen Veranstaltung zu versteckten, um jedwede Kritik auszuschließen, und erklärt:

Es zeugt schon von einem äußerst fragwürdigen Verständnis von einer „Meinungsfreiheit“, die von Sarrazin und seinen Verteidiger_innen gebetsmühlenartig und lautstark eingefordert sowie von seinen Anhänger_innen als Deckmantel für ihren eigenen Rassismus wie ein Schild vor sich her getragen wird, wenn gleichzeitig selbst Journalist_innen der Zugang zu einer als öffentlich angekündigten Veranstaltung verweigert wird. Der Selektion der Teilnehmer_innen unterlagen peinlicherweise auch Anhänger_innen von Sarrazins Überlegenheits- und Ungleichwertigkeitsideologie, die auf die öffentliche Einladung zur Sarrazin-Gala des Reklameblattes hereingefallen sind. Besser dagegen erging es offensichtlich u.a. Andreas Graudin und Dieter Steffen von der rechtspopulistischen und rassistischen „Bürgerbewegung“ Pro Deutschland, die unbeanstandet die Kontrollen des eingesetzten Haussicherheitsdienstes überstanden und ihrem Idol zujubeln durften. Dass sie dabei auch die neuste Ausgabe des neurechten Blattes „Junge Freiheit“ lesen konnten, die auf den Stühlen ausgelegt war, versteht sich dann fast schon von selbst und steht für den Gesamtcharakter dieser Veranstaltung.
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Termine

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25. Mai 2012:
Festival der Jugend

2. Juni 2012:
CSD Schleswig-Holstein

2. Juni 2012:
Trans-Street-Day Dresden

2. Juni 2012:
CSD Karlsruhe

16. Juni 2012:
CSD Trier

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